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Sabulina viscosa
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Auch bekannt als: Sabulina viscosa
Auffaellig sind bei der Klebrigen Miere (Sabulina viscosa) die klebrigen Druesenhaare am Staengel und die zierlichen, weissen Blueten mit ihren tief eingeschnittenen Blaettern. Diese Art ist fuer den Naturgarten besonders relevant, da sie als Spezialistin fuer extrem trockene Sandflaechen gilt, die als Lebensraum selten geworden sind. Sie lebt in einer Arbuskulaeren Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Wurzel), was sie besonders widerstandsfaehig macht. Wenn du eine sandige Ecke im Garten hast, kannst du mit ihr die heimische Biodiversitaet (Artenvielfalt) aktiv foerdern.
Spezialistin fuer Sandboeden: Die Klebrige Miere trotzt jeder Hitzewelle.
Die Klebrige Miere leistet einen Beitrag zur Bodenbiologie, indem sie eine Arbuskulaere Mykorrhiza (AM) ausbildet. Diese Form der Lebensgemeinschaft mit Pilzen verbessert die Bodenstruktur und die Naehrstoffaufnahme in extremen Trockenlagen massiv. Da sie in Deutschland und Oesterreich heimisch ist, stabilisiert sie das regionale Oekosystem auf sandigen Flaechen. Nach der Bluete dienen ihre Samen als kleine Energielieferanten fuer Voegel. Als spezialisierte Pionierpflanze schliesst sie Luecken in der Vegetation und bietet so Schutz fuer den empfindlichen Oberboden vor Austrocknung.
Die Klebrige Miere (Sabulina viscosa) wird als nicht kindersicher eingestuft. Da sie keine essbare Pflanze ist, solltest du sie sicherheitshalber an Stellen pflanzen, die fuer Kleinkinder nicht direkt zugaenglich sind. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wildpflanzen besteht an ihren speziellen, trockenen Standorten kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Die Klebrige Miere (Sabulina viscosa) gehoert zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und zur Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). Sie ist in trockenen Regionen Deutschlands und Oesterreichs heimisch, wo sie bevorzugt auf kalkhaltigen Sand- und Steinfluren waechst. Charakteristisch ist ihr aufrechter, oft von der Basis an verzweigter Wuchs. In der Natur findet man sie haeufig in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo sie als Pionierpflanze (Art, die neue Flaechen als Erstes besiedelt) fungiert.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.