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Sagina maritima
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Auch bekannt als: Sagina maritima
Du erkennst das Strand-Mastkraut (Sagina maritima) an seinen winzigen, moosartigen Polstern und den auffällig fleischigen, schmalen Blättern. Diese Pflanze ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht und somit als schützenswert gilt. Sie besiedelt spezialisierte ökologische Nischen an sonnigen Standorten, die für viele andere Gewächse zu extrem sind. Da keine spezifischen Daten zu Insektenbesuchern vorliegen, dient sie vor allem dem Erhalt der regionalen botanischen Vielfalt. Hol dir diesen seltenen Spezialisten in deinen Garten und schaffe Raum für echte Raritäten.
Seltener Küstenbewohner: Ein robuster Überlebenskünstler für sonnige Fugen.
Das Strand-Mastkraut ist ein wichtiger Bestandteil der biologischen Vielfalt, da es auf der Vorwarnliste (Rote Liste V) geführt wird. Es besetzt Pionierstandorte (offene Flächen, die als Erstes besiedelt werden) und trägt zur Bodenfestigung bei. Obwohl keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupen vorliegen, bereichert es das Mikrohabitat für Kleinstlebewesen in Steingärten oder Pflasterfugen. Durch den Erhalt dieser seltenen Art förderst du die genetische Variabilität in deiner Region.
Nach den vorliegenden Daten ist das Strand-Mastkraut nicht als kindersicher eingestuft. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass Kinder nicht mit der Pflanze spielen oder Teile davon verzehren. Es besteht keine bekannte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten im selben Lebensraum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,061 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Strand-Mastkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). Es ist ein Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) und kommt in Deutschland vor allem in Küstennähe vor. Als Halophyt (Salzpflanze) ist es an salzhaltige Böden angepasst, gedeiht aber auch auf anderen offenen Bodenstellen. Die Pflanze wächst niederliegend bis aufsteigend und bildet dichte, grüne Matten.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.