Bild folgtKI-generierte IllustrationSagittaria latifolia
Auch bekannt als: Sagittaria latifolia
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren markanten, breit-pfeilförmigen Blättern fällt das Breitblättrige Pfeilkraut (Sagittaria latifolia) sofort auf. Du erkennst den imposanten Wasserbewohner an den weißen, dreizähligen Blüten, die in den späten Sommermonaten über die Wasseroberfläche ragen. Für deinen Naturgarten ist die Pflanze besonders wertvoll, da sie der Honigbiene (Apis mellifera) bis in den September hinein wertvolle Nahrung bietet. Auch Wasservögel wie die Halsringente (Aythya collaris) nutzen die Bestände als Lebensraum. Wenn du einen Teich besitzt, ist dieser attraktive Neophyt (gebietsfremde Pflanze, die sich hier etabliert hat) eine tolle Ergänzung für die Uferzone. Schau einfach mal, ob du noch ein Plätzchen im flachen Wasser frei hast.
Majestätischer 1,49 m hoher Wasserriese und späte Tankstelle für Honigbienen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Breitblättrige Pfeilkraut eine wichtige Versorgungsquelle für die Honigbiene (Apis mellifera). Da die Blütezeit erst im August beginnt, schließt sie eine Versorgungslücke im Spätsommer. Die schweren Samen (6,75 mg) dienen Wasservögeln als Nahrung, wobei Arten wie die Halsringente (Aythya collaris), die Amerikanische Pfeifente (Mareca americana) und sogar der Kanada-Kranich (Grus canadensis) von den Beständen profitieren. Durch ihren Hunger als Starkzehrer entzieht die Pflanze dem Wasser aktiv überschüssige Nährstoffe und trägt so zur biologischen Selbstreinigung deines Gartenteichs bei.
Bitte beachte, dass das Breitblättrige Pfeilkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern sollte der Zugang zum Teichbereich ohnehin gesichert sein. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Fragen steht dir der Giftnotruf unter 0228 19 240 zur Verfügung.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Aug – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.49 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten (Lichtwert 6), wo die Pflanze vor praller Mittagssonne geschützt ist.
Setze die Pflanze in feuchten bis nassen Boden (Feuchtewert 8), ideal ist die Flachwasserzone deines Teichs.
Da sie ein Starkzehrer (nährstoffhungrige Pflanze) ist, benötigt sie einen fetten, nährstoffreichen Boden.
Achte auf kalkhaltiges oder basisches (einen pH-Wert über 7 aufweisendes) Wasser.
Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Halte bei der Pflanzung ausreichend Platz frei, da sie genau 1,49 m hoch wird.
Da die Pflanze nicht als kindersicher gilt, platziere sie unzugänglich für kleine Kinder.
Gute Partnerin: Die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie ist ebenfalls heimisch, liebt nährstoffreiche Wasserzonen und ergänzt das Pfeilkraut optisch wie ökologisch.
Das Breitblättrige Pfeilkraut gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) und zur Ordnung der Froschlöffelartigen (Alismatales). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile weit verbreitet und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Stillgewässer oder langsam fließende Uferzonen. Als krautige Pflanze bildet sie keine verholzten Teile aus und erreicht eine beachtliche Wuchshöhe von 1,49 m. Die breiten Blätter weisen eine Fläche von über 1300 mm² auf, was sie zu einem effektiven Lichtverwerter im Halbschatten (absonnige bis leicht beschattete Standorte) macht.
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →