Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix bicolor × myrsinifolia
2
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst (Salix bicolor × myrsinifolia) an ihrem strauchförmigen Wuchs und den auffällig breitflächigen Blättern, die eine Fläche von fast 400 Quadratmillimetern erreichen können. Diese Weiden-Hybride ist ein Spezialist für kühle, feuchte Standorte und bereichert deinen Garten durch ihre Robustheit in Gebirgslagen oder nördlichen Regionen. Für die lokale Tierwelt bietet sie Struktur und Nahrung; nach aktuellen Beobachtungsdaten wird sie sogar von großen Säugetieren wie dem Elch (Alces alces) und Vögeln wie dem Kanarenspringer (Saxicola dacotiae) als Lebensraum oder Nahrungsquelle geschätzt. Wenn du einen feuchten, eher nährstoffarmen Gartenplatz hast, liegst du mit dieser Wahl genau richtig. Sie ist ein echtes Stück Wildnis für deinen Garten.
Ein robuster 1,74 m hoher Spezialist für kühle Köpfe und feuchte Gartenböden.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Weiden-Hybride spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge kühlerer Lagen. Nach aktuellen Daten dient sie als Nahrungsquelle für große Pflanzenfresser wie den Elch (Alces alces), was ihre Robustheit gegenüber Verbiss unterstreicht. Auch für die Vogelwelt ist sie von Bedeutung, so wurde beispielsweise der Kanarenspringer (Saxicola dacotiae) als Besucher dokumentiert. Da Weiden generell zu den wichtigsten ersten Nektarspendern im Jahr gehören, profitieren zahlreiche früh fliegende Insekten von ihren Blütenkätzchen. Die breitflächigen Blätter bieten zudem Schutz und Lebensraum für diverse Kleinstlebewesen. In einem naturnah gestalteten Garten fördert sie besonders jene Arten, die auf feuchte Mikrohabitate (kleinräumige Lebensbereiche) angewiesen sind.
Bitte beachte, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Weidenarten enthält sie in der Rinde und den Blättern Gerbstoffe und Salicin, was bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. In Haushalten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren ist daher eine gewisse Vorsicht bei der Standortwahl geboten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.741 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standortwahl: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Lichtwert 8), damit der Strauch seine volle Vitalität entfaltet.
Bodenfeuchte: Halte die Erde konstant feucht (Feuchtigkeitswert 7); die Pflanze verträgt keine längeren Trockenperioden.
Bodenbeschaffenheit: Sie bevorzugt Schwachzehrer-Bedingungen (nährstoffarm) und einen sauren Boden (Reaktionswert 3), idealerweise mit Ektomykorrhiza (EM - eine Symbiose zwischen Pilz und Wurzel).
Pflanzzeit: Setze den Strauch im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe beachten: Plane fest mit einer Endhöhe von genau 1,74 m ein; ein Rückschnitt ist möglich, aber meist nicht nötig.
Düngung: Verzichte auf Starkdünger, da sie als Schwachzehrer an karge Verhältnisse angepasst ist.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) oder das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – beide lieben wie die Weide feuchte, kühle Standorte.
Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine natürliche Kreuzung aus der Zweifarbigen Weide (Salix bicolor) und der Schwarz-Weide (Salix myrsinifolia). Sie gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist typischerweise in kühleren, oft alpinen oder nördlichen Klimazonen zu finden. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Standorte, die durch saure Bodenreaktionen und eine gute Wasserversorgung geprägt sind. Als verholzter Strauch erreicht sie eine charakteristische Wuchshöhe von genau 1,74 m. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre sommergrünen, breitblättrigen Laubblätter aus, die sich deutlich von schmalblättrigen Weidenarten unterscheiden.
1 Video zu Salix bicolor × myrsinifolia

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →