Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix breviserrata
Auch bekannt als: Salix breviserrata
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind der teppichartige, flach am Boden kriechende Wuchs und die fein gesägten Blattränder, die der Matten-Weide ihren Namen geben. Mit einer Höhe von nur 0,23 m ist sie eine ökologische Kostbarkeit für kleine Gärten oder Steingärten, da sie kaum Platz wegnimmt, aber einen hohen Wert für die Artenvielfalt besitzt. Seltene Schmetterlinge wie der Trauermantel (Nymphalis antiopa) oder der Große Schillerfalter (Apatura iris) nutzen sie als wichtige Nahrungsquelle. Da sie in der Natur vom Aussterben bedroht ist, holst du dir mit ihr einen echten Überlebenskünstler in deinen Garten. Wenn du einen kühlen, feuchten Standort hast, ist diese Weide genau das Richtige für dich.
Alpine Kostbarkeit: Nur 23 cm hoch und ein Rettungsanker für seltene Falter.
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Diese kleine Weide ist ein Magnet für bedrohte Insektenarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der C-Falter (Polygonia c-album), der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) und der Gelbe Alpen-Perlmuttfalter (Boloria chariclea) von ihrem Nektarangebot. Auch für Schillerfalter wie Apatura iris und Apatura metis ist sie eine wertvolle Anlaufstelle. Die Samen sind mit 0,11 mg extrem leicht und werden durch den Wind verbreitet, was der Pflanze hilft, neue Lebensräume zu erschließen. Da die Matten-Weide auf der Roten Liste mit der Stufe 1 (vom Aussterben bedroht) geführt wird, ist jeder Standort im Garten ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
Die Matten-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht bei Kleinkindern geboten ist. Wie bei vielen Weidengewächsen enthält die Rinde Salicylate, was bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.226 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), idealerweise mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht.
Boden: Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (nährstoffarmer Boden); verwende ein mageres Substrat und vermeide Dünger.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte stets frisch bis mäßig feucht sein (Feuchtezahl 7), aber achte auf einen guten Wasserabzug.
Klima: Da sie Kälte liebt (Temperaturzahl 3), ist sie ideal für exponierte, kühle Lagen oder Hochbeete geeignet.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wuchs: Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,23 m benötigt sie keinen Rückschnitt; lass sie einfach als dichten Teppich wachsen.
Sicherheit: Da sie als nicht kindersicher eingestuft ist, sollte sie an einem Platz stehen, wo Kleinkinder nicht direkt zugreifen.
Pflanzpartner: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie ähnliche Standortansprüche an Licht und Boden hat.
Die Matten-Weide (Salix breviserrata) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in den Alpenregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Ihr natürlicher Lebensraum sind alpine Lagen, wo sie auf kalkhaltigen Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und feuchtem Gesteinsschutt siedelt. Als Strauch wächst sie extrem niedrig und bildet verholzende Matten aus. Eine Besonderheit ist ihre AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen), die ihr hilft, in nährstoffarmen Böden zu überleben. Sie ist perfekt an das raue, kalte Klima der Gebirge angepasst.
3 Videos zu Matten-Weide



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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