Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix cinerea subsp. cinerea
Auch bekannt als: Salix cinerea subsp. cinerea
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Grau-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea) an ihren matt-graugrünen Blättern, die auf der Unterseite weich behaart sind, und ihrer typischen Wuchsform als kräftiger Strauch. In deinem Naturgarten erfüllt sie eine Schlüsselfunktion für die Artenvielfalt, da sie nach dem Winter zu den ersten wichtigen Nahrungsquellen gehört. Besonders prächtige Edelfalter wie der Trauermantel (Nymphalis antiopa) oder der Große Schillerfalter (Apatura iris) suchen sie gezielt auf. Da sie recht anspruchslos ist, wirst du mit ihr wenig Arbeit haben. Wenn du ihr einen feuchten Standort bietest, schaffst du ein echtes Refugium für unsere heimische Insektenwelt.
Frühlingstankstelle für seltene Schillerfalter auf kompakten 3.46 Metern.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Grau-Weide ein Magnet für spezialisierte Edelfalter. Sie dient als Lebensraum und Futterquelle für den Großen Schillerfalter (Apatura iris) und den C-Falter (Polygonia c-album). Auch seltenere Arten wie der Östliche Große Fuchs (Nymphalis xanthomelas) und der Trauermantel (Nymphalis antiopa) profitieren von diesem Strauch. Die extrem leichten Samen (0.0687 mg) werden im Frühsommer durch den Wind verbreitet und können so auch entlegenere Gartenbereiche besiedeln. Da sie bereits sehr früh im Jahr blüht, bietet sie eine lebensnotwendige Energiequelle in der kritischen Phase direkt nach der Winterruhe.
Bitte beachte, dass die Grau-Weide als nicht kindersicher eingestuft wird, da Pflanzenteile wie die Rinde Bitterstoffe enthalten und nicht verzehrt werden sollten. In einem Garten mit kleinen Kindern ist daher eine gewisse Vorsicht ratsam. Bei Unfällen oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
3.456 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort in der Sonne oder im lichten Halbschatten (Ellenberg Lichtwert 7).
Der Boden sollte gleichmäßig feucht sein, da die Grau-Weide Trockenperioden weniger gut verträgt.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung gut zurecht.
Die Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst ab September solange der Boden offen ist.
Halte beim Einpflanzen ausreichend Abstand zu Gebäuden ein, da sie eine Wuchshöhe von 3.46 m erreicht.
Ein Rückschnitt ist problemlos möglich, sollte aber erst nach der Blüte erfolgen, um den Bestäubern nicht die Nahrung zu nehmen.
Gute Partnerin: Echter Beinwell (Symphytum officinale) – er liebt die gleiche Bodenfeuchte und ergänzt das Nahrungsangebot für Hummeln und Falter ideal.
Die Grau-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist in unserer Region eine heimische, indigene (schon immer hier vorkommende) Art. Ihr natürlicher Lebensraum sind Moore, Uferzonen und feuchte Gebüsche, was sie als Zeigerpflanze für Wassernähe auszeichnet. Mit einer Wuchshöhe von genau 3.46 m bleibt sie im Vergleich zu anderen Weidenarten eher kompakt und strauchartig. Ein besonderes Merkmal sind die Knospen, die unter der Rinde feine Längsleisten aufweisen – ein Detail, das sie sicher von der Sal-Weide unterscheidet. Sie bildet eine Symbiose mit Bodenpilzen (AM, Arbuskuläre Mykorrhiza), was ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
3 Videos zu Grau-Weide



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →