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Salix meyeriana
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Auch bekannt als: Salix meyeriana
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Färber-Weide (Salix meyeriana) sind ihre glänzenden, dunkelgrünen Blätter und die oft auffällig gefärbten jungen Triebe. Diese Weide ist für deinen Naturgarten von großem Wert, da sie als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) perfekt an unser Ökosystem angepasst ist. Besonders prächtige Edelfalter wie der Trauermantel (Nymphalis antiopa) oder der Große Schillerfalter (Apatura iris) finden hier eine wichtige Lebensgrundlage. Mit dieser Weide schaffst du eine Brücke zwischen traditioneller Gartenkultur und modernem Artenschutz. Hast du schon einen feuchten Platz in deinem Garten gefunden, an dem dieses Gehölz seine volle Wirkung entfalten kann?
Edler Schmetterlingsmagnet: Ein Muss für Fans von Trauermantel und Schillerfalter.
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Diese Weide ist eine zentrale Lebensader für zahlreiche Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Edelfalter wie der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) und der C-Falter (Polygonia c-album) von diesem Gehölz. Auch spezialisierte Arten wie der Östliche Große Fuchs (Nymphalis xanthomelas) oder der Östliche Schillerfalter (Apatura metis) nutzen sie als Nahrungsquelle oder Lebensraum. Sogar der seltene Arktische Perlmuttfalter (Boloria chariclea) wird mit ihr in Verbindung gebracht. Neben der Nektarquelle bietet das dichte Zweigwerk im Winter Schutz für überwinternde Insekten und Versteckmöglichkeiten für heimische Singvögel.
Bitte beachte, dass die Färber-Weide als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du die Pflanze daher so platzieren, dass sie nicht als direktes Spielumfeld dient. Es empfiehlt sich generell, Kinder für den vorsichtigen Umgang mit Gartenpflanzen zu sensibilisieren.
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Die Färber-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigene (einheimische) Art oder alteingebürgerter Archäophyt verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Flussauen und feuchte Waldränder, wo sie oft in enger Symbiose mit Bodenpilzen lebt, der sogenannten arbuskulären Mykorrhiza (AM - ein Pilzgeflecht, das den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme hilft). Morphologisch erkennst du sie an ihrem strauch- bis baumförmigen Wuchs und den wechselständig angeordneten, meist kahl-glänzenden Blättern. In der Roten Liste Deutschlands wird sie geführt, was ihre Bedeutung für die regionale Biodiversität unterstreicht.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.