Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix repens subsp. repens
Auch bekannt als: Salix repens subsp. repens
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Kriech-Weide an ihrem niedrigen, teppichartigen Wuchs und den silbrig-glänzenden Kätzchen, die oft schon vor den Blättern erscheinen. Da sie nur eine Höhe von exakt 0,41 m erreicht, ist sie der ideale Strauch für kleine Gärten oder feuchte Heidebeete. Sie dient als überlebenswichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Falter wie den Trauermantel (Nymphalis antiopa) oder den Großen Schillerfalter (Apatura iris). Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, kannst du mit dieser Weide aktiv zum Erhalt einer gefährdeten Art beitragen. Schau dir genau an, wie sie mit ihren kriechenden Zweigen den Boden schützt und gleichzeitig Leben in deinen Garten bringt.
Ein Zwerg für den Artenschutz: 0,41 m pure Lebenskraft für den Trauermantel.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Weide eine Schlüsselpflanze für zahlreiche Edelfalter. Besonders der Große Schillerfalter (Apatura iris) und der Trauermantel (Nymphalis antiopa) nutzen sie intensiv. Auch für den Großen Fuchs (Nymphalis polychloros), den Östlichen Großen Fuchs (Nymphalis xanthomelas) und den C-Falter (Polygonia c-album) stellt sie eine wichtige Ressource dar. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,04 mg nutzt die Pflanze den Wind zur Fernausbreitung ihrer Samen. Die verholzten Zweige bieten zudem eine stabile Struktur für bodennah nistende Lebewesen. Durch ihre frühe Blüte ist sie ein unverzichtbarer Baustein im ökologischen Jahresverlauf.
Die Kriech-Weide ist als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält in der Rinde Salicylverbindungen und Gerbstoffe, die bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Für den normalen gärtnerischen Umgang ist sie jedoch unbedenklich, solange keine Pflanzenteile gegessen werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
0.408 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), da die Pflanze viel direktes Licht benötigt.
Boden: Der Boden sollte ein Schwachzehrer-Standort (Magerer Boden) sein; verzichte unbedingt auf Dünger.
Feuchtigkeit: Ideal ist ein frischer bis mäßig feuchter Boden (Feuchtezahl 6); Trockenheit sollte vermieden werden.
Bodenreaktion: Ein neutraler bis schwach saurer Untergrund (Reaktionszahl 6) fördert ein gesundes Wachstum.
Pflanzzeit: Setze die Weide im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Plane fest mit einer Endhöhe von 0,41 m, was sie perfekt für den Beetvordergrund macht.
Pflege: Ein Rückschnitt ist selten nötig, kann aber zur Verjüngung im Spätwinter durchgeführt werden.
Pflanzpartner: Der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) ist ein hervorragender Partner, da er die gleichen Ansprüche an Bodenfeuchte und Nährstoffarmut teilt.
Die Kriech-Weide (Salix repens subsp. repens) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in Mitteleuropa. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Pionierstandorte wie Dünen, Moore oder wechselfeuchte Heiden, die sich durch nährstoffarme Bedingungen auszeichnen. Morphologisch auffällig ist ihre Wuchsform als kleiner, verholzter Strauch, der sich eher in die Breite als in die Höhe entwickelt. Da sie auf der Roten Liste in der Kategorie V (Vorwarnliste) geführt wird, kommt ihr im Naturgarten eine besondere Schutzbedeutung zu.
3 Videos zu Kriech-Weide



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →