Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix triandra subsp. triandra
Auch bekannt als: Salix triandra subsp. triandra
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An ihrer im Alter plättchenartig abblätternden Rinde lässt sich die Mandel-Weide (Salix triandra subsp. triandra) sofort erkennen. In deinem Naturgarten übernimmt dieser Strauch eine Schlüsselrolle als Lebensraum für spezialisierte Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders prächtige Arten wie der Große Schillerfalter (Apatura iris) und der Trauermantel (Nymphalis antiopa) von dieser Weide. Mit einer Wuchshöhe von 3,68 m passt sie hervorragend in größere Gartenbereiche oder an Teichränder. Wenn du eine ökologisch wertvolle Struktur schaffen willst, die wenig Arbeit macht und heimischen Insekten echte Nahrung bietet, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Bietet Lebensraum für den Großen Schillerfalter auf kompakten 3,68 Metern Höhe.
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Die Mandel-Weide ist eine essentielle Futterpflanze für zahlreiche Schmetterlinge. Nach aktuellen Daten nutzen die Raupen des Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) und des C-Falters (Polygonia c-album) das Laub als Nahrungsgrundlage. Auch seltenere Arten wie der Östliche Große Fuchs (Nymphalis xanthomelas) und der Östliche Schillerfalter (Apatura metis) sind auf diese Weidenart angewiesen. Die Samen sind mit 0,02 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter bieten die verholzten Zweige Schutzräume für überwinternde Insekten in der Gartenfauna.
Die Mandel-Weide wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
3.679 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, um die Vitalität zu fördern (Ellenberg Lichtwert 7).
Der Boden sollte dauerhaft feucht bis nass sein, ideal ist ein Platz in Gewässernähe.
Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen bis leicht nährstoffreichen Gartenboden.
Beachte bei der Planung die Endhöhe von exakt 3,68 m als Strauch.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst vor dem ersten Frost.
Ein Rückschnitt im Spätwinter fördert den Neuaustrieb und hält den Strauch kompakt.
Die Vermehrung gelingt bei Weiden sehr einfach über Stecklinge direkt in die feuchte Erde.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – sie liebt die gleichen feuchten Bodenverhältnisse und ergänzt den Strauchfuß ökologisch sinnvoll.
Die Mandel-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind feuchte Standorte, insbesondere Weidengebüsche an Flussufern, was man als Auenvegetation bezeichnet. Auffällig sind ihre länglichen, oberseits dunkelgrün glänzenden Blätter, die beim Zerreiben einen mandelartigen Duft verströmen können. Mit einer Blattfläche von 788,68 mm² bietet sie viel Photosynthesekapazität für ein kräftiges Wachstum.
3 Videos zu Mandel-Weide



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →