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Salvia patens
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Auch bekannt als: Mexikanischer Salbei
An den auffallend großen, intensiv blauen Lippenblüten lässt sich der Mexikanische Salbei (Salvia patens) sofort erkennen. Er bringt eine seltene Farbtiefe in den Garten, die besonders im Hochsommer alle Blicke auf sich zieht. Für deinen Naturgarten ist er wertvoll, da er als Nektarquelle genau dann bereitsteht, wenn viele gebietsfremd Frühjahrsblüher bereits pausieren. Insbesondere langrüsselige Bestäuber wie Hummeln finden hier Nahrung. Als Halbstrauch (eine Pflanze, die im unteren Bereich verholzt, oben aber krautig bleibt) bereichert er dein Beet strukturell. Du schaffst mit ihm einen lebendigen Anziehungspunkt, der auch an heißen Tagen Vitalität ausstrahlt.
Blaues Wunder im Hochsommer: Eine nahrhafte Tankstelle für Hummeln.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Mexikanische Salbei eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Insekten. Aufgrund des tiefen Blütenbaus profitieren vor allem Hummeln (Bombus) von dem Nektarangebot, da sie die Kraft und Rüssellänge besitzen, die Blütenmechanik auszulösen. Die Samenreife im Spätsommer liefert Diasporen mit einem Gewicht von 7,1 mg, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet. Da die Pflanze von Juli bis August blüht, schließt sie eine wichtige Nahrungslücke im Hochsommer. Für Vögel oder spezialisierte Raupen liegen keine spezifischen Daten vor, doch die allgemeine Struktur bietet Deckung für Kleintiere im bodennahen Bereich.
Der Mexikanische Salbei wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen oder Haustiere freien Zugang haben, solltest du die Pflanze daher mit Bedacht platzieren und sicherstellen, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Ein Standort im hinteren Bereich des Beetes ist hier oft die richtige Wahl.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Mexikanische Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist demnach mit heimischen Kräutern verwandt. Er wächst als nicht verholzter Halbstrauch und zeichnet sich durch seine charakteristischen breitblättrigen Laubblätter aus. Ursprünglich in höher gelegenen Regionen Mittelamerikas beheimatet, wird er in unseren Breiten meist einjährig oder mit frostfreier Überwinterung der Knollen kultiviert. Botanisch interessant sind die relativ schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) mit einem Gewicht von 7,1 mg, die vorwiegend über kurze Distanzen am Boden verteilt werden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.