Bild folgtKI-generierte IllustrationSantolina chamaecyparissus
Auch bekannt als: Zypressenkraut, Heiligenblume, Silberblättriges Heiligenkraut, Zypressen-Heiligenkraut, Graues Heiligenkraut
10
Arten
interagieren
42
Interaktionen
dokumentiert
An ihren silbergrauen, kammförmig gefiederten Blättern und dem intensiven, aromatischen Duft lässt sich die Santolina chamaecyparissus sofort erkennen. Sie wächst als kompakter Strauch und schmückt sich im Juni mit leuchtend gelben, knopfförmigen Blüten. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle der Spezialistin für extrem trockene, sonnige Standorte, an denen andere Pflanzen längst aufgeben. Da sie verholzt, bleibt ihre Struktur auch im Winter erhalten und bietet Kleintieren Schutz. Beachte jedoch, dass die Pflanze als nicht kindersicher gilt. Hast du schon einen Platz in deinem Steingarten für diesen robusten Überlebenskünstler gefunden?
Silberner Hitzeprofi: Mit 39 Zentimetern der ideale Wächter für trockene Ecken.
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Obwohl spezifische Bestäubungsdaten in der Datenbank fehlen, ist das Graue Heiligenkraut durch seine Blütezeit im Juni ein wichtiger Bestandteil trockener Lebensräume. Die kompakte Wuchsform des verholzten Strauches bietet Schutz und Struktur in sonnenexponierten Lagen. Besonders hervorzuheben ist die Strategie der Fernausbreitung: Mit einem Gewicht von nur 0.2809 mg pro Samenkorn nutzt die Pflanze den Wind, um neue Standorte zu besiedeln. Die geringe Blattfläche von 10.08 mm² zeigt ihre Spezialisierung auf wasserarme Habitate. In einem naturnahen Garten stabilisiert sie trockene Böschungen und trägt zur Diversität der Standortbedingungen bei.
Nach aktuellen Daten wird das Graue Heiligenkraut als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du die Pflanze daher mit Bedacht platzieren oder unzugänglich machen. Sollten Pflanzenteile verschluckt werden, ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Die Pflanze ist verholzt und besitzt aromatische Öle, die bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen können.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.393 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Kronröhre
2 mm
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in Südausrichtung mit mindestens 6 Stunden Direktstrahlung.
Boden: Der Untergrund muss durchlässig und mager sein; mische bei schweren Böden reichlich Sand oder Kies unter.
Wuchshöhe: Plane genau 0.39 m Platz in der Höhe ein, damit sich der Strauch frei entfalten kann.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden offen ist.
Bewässerung: Nur in der Anwachsphase gießen; etablierte Pflanzen überstehen lange Trockenperioden problemlos.
Rückschnitt: Kürze die Triebe im zeitigen Frühjahr kräftig ein, um ein Verkahlen der verholzten Basis zu verhindern.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre leichten Samen oft selbst für Nachwuchs per Windausbreitung.
Pflanzpartner: Eine ideale Partnerin ist der Gewöhnliche Dost (Origanum vulgare) – beide teilen die Liebe zu trockenen Magerstandorten und fördern die Standortvielfalt.
Das Graue Heiligenkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. In unserer Region besiedelt es bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Böschungen. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0.39 m bildet es niedrige, dichte Bestände. Botanisch interessant sind die schmalen Blätter mit einer winzigen Fläche von nur 10.08 mm², die durch ihre silbrige Behaarung optimal gegen Verdunstung geschützt sind. Die Ausbreitung erfolgt über extrem leichte Samen (0.2809 mg), die der Wind über weite Strecken tragen kann.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →