Bild folgtKI-generierte IllustrationSaxifraga rotundifolia
Auch bekannt als: Bergsanikel, Alpensanikel, Rundblatt-Steinbrech
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Arten
interagieren
11
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Rundblättrige Steinbrech durch seine kreisrunden, am Rand grob gezähnten Grundblätter und die zierlichen, weiß-rot-gelb gepunkteten Sternblüten. Diese heimische Art ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da sie als Schattenkünstler Standorte besiedelt, an denen viele andere Blühpflanzen nicht gedeihen. Mit ihrer langen Blütezeit bis in den September hinein sorgt sie für dauerhafte Struktur in kühlen Gartenwinkeln. Da sie ursprünglich aus Bergwäldern stammt, bringt sie eine natürliche, alpine Atmosphäre direkt in deine Beete. Wenn du eine robuste und ausdauernde Pflanze für schwierige Schattenlagen suchst, ist dieser Steinbrech die ideale Wahl für dich.
Blühende Frische für den Schatten: Robust und ausdauernd von Mai bis September.
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Der Rundblättrige Steinbrech leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität in schattigen Gartenbereichen. Durch seine lange Blühphase von Mai bis September bietet er ein kontinuierliches Nahrungsangebot in einer Zeit, in der im tiefen Schatten oft Blütemangel herrscht. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das heimische Ökosystem ein. Die Samenstände sollten über den Winter nicht zurückgeschnitten werden, da sie Struktur für den Garten bieten. Er dient zudem als Bodenfestiger an Standorten, die für Rasen oder andere Bodendecker zu dunkel und feucht sind.
Der Rundblättrige Steinbrech wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du darauf achten solltest, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Es besteht keine akute Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten, da die Kombination aus runden, gezähnten Blättern und gepunkteten Blüten sehr charakteristisch ist. Die Pflanze ist für den Ziergarten gedacht und nicht zum Verzehr geeignet.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.26 m
Wähle für die Pflanzung einen schattigen Platz, da die Art direkte Sonneneinstrahlung schlecht verträgt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, achte also darauf, dass die Erde nie vollständig austrocknet.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt er normalen, humosen Gartenboden ohne zusätzliche starke Düngung.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Eine Vermehrung ist durch das Teilen der Rosetten nach der Blütezeit unkompliziert möglich.
Achte auf eine gute Bodenstruktur, da die Pflanze von der Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) profitiert.
Im Winter bleibt die Blattrosette oft grün und schützt so den Boden vor Erosion.
Gute Partnerin: Der Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina) - beide bevorzugen kühle, schattige Plätze und ergänzen sich im Wuchs.
Auch die Wald-Segge (Carex sylvatica) ist eine ideale Begleiterin, da sie in der Natur denselben Lebensraum im Bergwald teilt.
Der Rundblättrige Steinbrech (Saxifraga rotundifolia) gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt dort bevorzugt schattige Standorte in feuchten Wäldern oder an Bachläufen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine grundständigen Blattrosetten und die lockeren, bis zu 50 Zentimeter hohen Blütenrispen aus. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen, die dem Steinbrech hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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