
Scleranthus perennis
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Auch bekannt als: Ausdauerndes Knäuelkraut
Auffällig sind beim Ausdauernden Knäuel (Scleranthus perennis) die dichten, moosartigen Polster aus feinen, nadelartigen Blättern, die sich flach über den Boden ausbreiten. Da diese Art auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Pflanzung einen echten Beitrag zum Erhalt bedrohter Arten in der Region. Die Pflanze besiedelt Nischen, die für viele andere Gewächse zu trocken und nährstoffarm sind. In deinem Naturgarten fungiert sie als wertvoller Lückenfüller für sandige Stellen. Wenn du trockene Standorte hast, zeigt dir dieser Spezialist, wie wenig Pflege wahre Vielfalt braucht.
Seltener Überlebenskünstler: Schützt bedrohte Vielfalt auf kargem Boden.
Der Ausdauernde Knäuel ist ein wichtiger Bestandteil der Artenvielfalt in trockenen Lebensräumen und steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste (Status V). Durch die Besiedlung extremer Standorte trägt er zur Bodenbefestigung und zum Erhalt spezialisierter Pflanzengesellschaften bei. In der Gartenkultur dient er als wertvolle Strukturpflanze in Bereichen, die für die meisten anderen heimischen Pflanzen zu karg sind. Da er ganzjährig grüne Polster bildet, bietet er kleinen Lebewesen im Bodenbereich Schutz und Lebensraum.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest sie daher bevorzugt in Gartenbereiche setzen, die nicht direkt als Spielfläche für Kleinkinder dienen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Wuchsform praktisch nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,119 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Ausdauernde Knäuel (Scleranthus perennis) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und gilt als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgerte Art). Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie kalkarme Felsfluren. Von seinen einjährigen Verwandten unterscheidet er sich durch seinen am Grund deutlich verholzenden Wuchs und die wintergrünen Blätter.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_186416039
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.