Bild folgtKI-generierte IllustrationScrophularia canina
Auch bekannt als: Scrophularia canina
8
Arten
interagieren
22
Interaktionen
dokumentiert
An ihren tief geschlitzten, fast farnartigen Blättern und den kleinen, braunroten Lippenblüten lässt sich die Hunds-Braunwurz (Scrophularia canina) sofort erkennen. In Deinem Garten ist sie eine wertvolle Spezialistin für karge, sonnige Plätze, die oft schwierig zu bepflanzen sind. Da sie auf Kalkböden und bei Trockenheit bestens gedeiht, bietet sie eine verlässliche ökologische Nische für spezialisierte Insekten. Mit ihrer geringen Höhe fügt sie sich perfekt in Steingärten oder Mauerrandbepflanzungen ein. Wenn Du einen naturnahen Garten mit Fokus auf Magerstandorte pflegst, ist diese eher unauffällige Pflanze ein echter Geheimtipp für Dich.
0,25 Meter purer Artenschutz für Deine sonnigen Kalk- und Magerstandorte.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Beobachtungen ist die Hunds-Braunwurz von Juni bis August eine wichtige Anlaufstelle für Bestäuber. Besonders Wespen und Wildbienen schätzen die kleinen Blüten, die reichlich Nektar produzieren. Da sie auf Magerstandorten wächst, unterstützt sie die Lebensgemeinschaften von Trockenbiotopen, die in der modernen Landschaft oft selten geworden sind. Die Samenstände können im Winter stehen bleiben und bieten dann kleinen Singvögeln eine zusätzliche Futterquelle. Mit ihrer Blütezeit schließt sie zudem die Lücke zwischen dem Frühsommer und den späten Herbstblühern.
Die Hunds-Braunwurz wird als nicht kindersicher eingestuft. Da sie Inhaltsstoffe enthält, die bei Verzehr problematisch sein können, sollten Kinder und Haustiere vom Naschen abgehalten werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende Dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.345 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Boden: Ideal ist ein magerer, nährstoffarmer Boden (Schwachzehrer).
Kalkgehalt: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktionswert 8).
Feuchtigkeit: Die Pflanze bevorzugt trockene bis mäßig feuchte Bedingungen (Feuchtewert 4).
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchs: Plane mit einer Wuchshöhe von 0,25 m, ideal für den Vordergrund oder Steingärten.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; das Stehenlassen der Stängel fördert die winterliche Ästhetik.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich an passenden Standorten oft durch Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ist eine hervorragende Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Kalk und Sonne stellt.
Die Hunds-Braunwurz (Scrophularia canina) gehört zur Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (heimisch) und besiedelt dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie felsige Standorte. Als krautige Pflanze verholzt sie nicht und erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,25 m. Die Morphologie zeichnet sich durch die tief fiederteiligen Laubblätter aus, was sie deutlich von anderen, meist breitblättrigen Braunwurz-Arten unterscheidet.
2 Videos zu Hunds-Braunwurz


5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →