
Sedum reflexum
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Auch bekannt als: Sedum reflexum
4
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Felsen-Fetthenne sofort an ihren walzenförmigen, fleischigen Blättern, die wie kleine Fichtenzweige aussehen, und den leuchtend gelben, sternförmigen Blütenständen. Sie ist eine unverzichtbare Überlebenskünstlerin für karge, sonnige Stellen, an denen kaum eine andere Pflanze gedeiht. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Apollo (Parnassius apollo) profitieren von ihr als Nektarquelle. Wenn du eine Trockenmauer oder ein Kiesbeet im Garten hast, gibst du dieser heimischen Art dort ein ideales Zuhause und unterstützt gezielt bedrohte Spezialisten. Sie ist die perfekte Wahl, wenn du ohne viel Gießen eine lebendige Gartenstruktur schaffen willst.
Überlebenskünstlerin für karge Flächen und Nektarquelle für seltene Apollofalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Felsen-Fetthenne eine Schlüsselpflanze für hochalpine und felsbewohnende Schmetterlinge. Insbesondere der Rote Apollo (Parnassius apollo) und der Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus) nutzen die Pflanze intensiv zur Nahrungsaufnahme. Während viele Wildblumen bei sommerlicher Hitze vertrocknen, liefert die Felsen-Fetthenne im Juni verlässlich Nektar. Da sie in Deutschland heimisch ist, ist sie optimal an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst. Für Vögel bieten die winzigen Samen im Winter eine zusätzliche, wenn auch kleine Futterquelle in ansonsten kargen Schotterbereichen.
Die Felsen-Fetthenne wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Verzehr von Pflanzenteilen können leichte Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit oder Erbrechen auftreten, weshalb in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht geboten ist. Eine Verwechslung mit stark giftigen Arten ist aufgrund der charakteristischen walzenförmigen Blätter jedoch kaum möglich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Felsen-Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) in der Ordnung der Steinbrechartigen. In Deutschland ist sie weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Felsfluren. Ein markantes Merkmal ist ihr sukkulenter Wuchs, bei dem die Pflanze Wasser in ihren Blättern speichert. Sie geht im Boden eine Symbiose mit Pilzen ein, die als arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bezeichnet wird und ihr hilft, Nährstoffe aus extrem kargen Böden zu lösen.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1915864657
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.