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Sempervivum globiferum
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Auch bekannt als: Sprossende Hauswurz, Sprossender Donarsbart, Sempervivum globiferum
2
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
An den kugeligen, dichten Blattrosetten, die kleine Tochterpflanzen wie an dünnen Fäden hervorbringen, lässt sich die Sprossende Fransen-Hauswurz (Sempervivum globiferum) sofort erkennen. Diese Überlebenskünstlerin ist in unseren Gärten besonders wertvoll, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 als gefährdet eingestuft wird. In der Natur dient sie spezialisierten Schmetterlingen wie dem Roten Apollo (Parnassius apollo) als wichtige Lebensgrundlage. Mit ihrer Fähigkeit, auf kargstem Stein zu siedeln, ist sie die perfekte Wahl für deinen Steingarten oder Trockenmauern. Wenn du ihr einen Platz gibst, leistest du einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Rote-Liste-Art und exklusive Lebensgrundlage für den seltenen Apollofalter.
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Diese Hauswurz-Art ist eine hochspezialisierte Futterquelle für seltene Gebirgsschmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere der Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) und der Rote Apollo (Parnassius apollo) von diesem Vorkommen. Durch die Symbiose mit Arbuskulärer Mykorrhiza (AM) verbessert die Pflanze zudem die Bodenstruktur an extremen Standorten. Da sie in Österreich als gefährdet gilt, ist jede Ansiedlung im Garten eine wertvolle Trittstein-Biotope für diese bedrohten Falterarten.
Die Sprossende Fransen-Hauswurz wird laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, sollte auf einen Standort geachtet werden, an dem Kleinkinder die fleischigen Rosetten nicht versehentlich in den Mund nehmen können. Im Vergleich zu anderen Dickblattgewächsen ist hier Vorsicht geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,174 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Sprossende Fransen-Hauswurz gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales). Sie ist in Österreich indigen (heimisch) und besiedelt dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie Felsspalten. Eine morphologische Besonderheit sind die bewimperten (gefransten) Kronblätter ihrer glockigen Blüten und die namensgebende Eigenschaft, Tochterrosetten an Ausläufern zu bilden, die sich leicht ablösen und wegrollen können.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.