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Sedum hybridum
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Arten
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dokumentiert
Wer die Sibirische Fetthenne (Sedum hybridum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren sternförmigen, leuchtend gelben Blüten und den dickfleischigen, am Rand gekerbten Blättern bildet sie dichte, polsterartige Teppiche. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie in der heißen Phase des Hochsommers eine verlässliche Energiequelle darstellt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders seltene Schmetterlinge wie der Apollofalter (Parnassius apollo) von ihrem Nektarangebot. Wenn du eine robuste Pflanze für karge Sonnenplätze suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Leuchtend gelber Überlebenskünstler und Leibspeise für den seltenen Apollofalter.
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In deinem Garten fungiert diese Fetthenne als wichtige Tankstelle für spezialisierte Flieger. Nach vorliegenden Daten ist sie eine bedeutende Nektarquelle für den Apollofalter (Parnassius apollo) und den Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus). Diese Schmetterlinge fliegen im Hochsommer gezielt die gelben Blütenstände an. Da die Pflanze im Juli blüht, schließt sie eine Lücke im Nahrungsangebot, wenn viele Frühjahrsblüher bereits verblüht sind. Zudem bieten die dichten Blattpolster am Boden einen geschützten Rückzugsort für räuberische Laufkäfer, die in deinem Garten auf Schneckenjagd gehen.
Die Sibirische Fetthenne wird als nicht kindersicher eingestuft. Da die Pflanzenteile bei Verzehr zu Unwohlsein führen können, solltest du sie in Bereichen pflanzen, in denen Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt spielen. Bei versehentlichem Verzehr größerer Mengen ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Bioregion
Continental
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Sibirische Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. In der Natur besiedelt sie vorzugsweise wärmeliebende Standorte auf kalkhaltigen Untergründen. Als Sukkulente (wasserspeichernde Pflanze) ist sie morphologisch perfekt an Trockenheit angepasst, was du an den verdickten Blättern leicht erkennen kannst. Durch ihre kriechende Wuchsform bildet sie flache, oft wintergrüne Matten, die den Boden effektiv vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser) schützen.
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.