Bild folgtKI-generierte IllustrationSorbus aria
Auch bekannt als: Gewöhnliche Mehlbeere, Echte Mehlbeere
Artengruppe
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus aria) durch die silbrig-weiß filzigen Unterseiten ihrer Blätter auf, die im Wind hell aufleuchten. Dieser heimische Baum ist ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, da er spezialisierten Insekten wie dem Buchenprachtkäfer (Agrilus viridis) einen Lebensraum bietet. In den Herbstmonaten locken die roten Früchte Vögel wie den Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) an, die hier eine wichtige Nahrungsquelle finden. Wenn du einen robusten, mittelgroßen Baum suchst, der mit mageren Böden zurechtkommt, liegst du mit dieser Wahl genau richtig. Du förderst damit aktiv die Artenvielfalt direkt vor deiner Terrassentür.
Silbriger Blattschmuck und wichtige Winterreserve für den Gimpel.
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Die Blütezeit im Mai und Juni zieht Käfer wie den Buchenprachtkäfer (Agrilus viridis) an, der die Struktur des Baumes nutzt. Nach der Blüte entwickeln sich die Früchte, die eine wichtige Nahrungsbasis für die Vogelwelt darstellen. Besonders der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) lässt sich im Herbst und Winter beobachten, wie er die Beeren nutzt. Da die Mehlbeere zu den indigenen (einheimischen) Arten gehört, ist sie perfekt in das lokale Ökosystem integriert. Ihr Laub dient zudem als wertvoller Humusbildner für den Gartenboden.
Die Gewöhnliche Mehlbeere ist nicht als kindersicher eingestuft. Die Früchte können bei Verzehr größerer Mengen roher Beeren zu Magenbeschwerden führen, weshalb man Kleinkinder im Blick behalten sollte. Eine Verwechslung mit giftigen Arten wie der Eibe ist aufgrund der völlig unterschiedlichen Blattform ausgeschlossen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
7.21 m
Der ideale Platz für deine Mehlbeere liegt im Halbschatten.
Beim Boden ist sie genügsam: Als Schwachzehrer bevorzugt sie magere Böden (nährstoffarme Erde).
Die Feuchtigkeit sollte "frisch" sein, was einer normalen, mäßig feuchten Gartenerde entspricht.
Die beste Pflanzzeit ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, da der Baum von Natur aus eine schöne, kegelförmige Krone bildet.
Da die Mehlbeere eine VAR-Mykorrhiza (eine nützliche Pilz-Wurzel-Symbiose zur Nährstoffaufnahme) eingeht, verbessert sie langfristig die Bodenstruktur.
Düngen ist bei diesem Baum nicht erforderlich; er liebt es eher karg.
Gute Partnerin: Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) – beide teilen ähnliche Ansprüche an den Standort und bieten zusammen einen dichten Schutzraum für Vögel.
Die Gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus aria) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimische Artengruppe. Man findet sie in der freien Natur oft an Waldrändern oder in lichten Laubwäldern auf kalkhaltigen Standorten. Typisch für diese Art sind die einfachen, ovalen Blätter mit gesägtem Rand, was sie deutlich von der verwandten Eberesche mit ihren gefiederten Blättern unterscheidet. Als Tiefwurzler kommt sie gut mit verschiedenen Bodenverhältnissen klar, solange diese nicht zur Staunässe neigen.
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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