Bild folgtKI-generierte IllustrationFormica fusca
Auch bekannt als: Formica (Serviformica) fusca, Grauschwarze Sklavenameise, Sklavenameise
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Du erkennst die Schwarzgraue Sklavenameise an ihrem glänzenden, tiefdunklen bis grauschwarzen Körper von vier bis sieben Millimetern Länge und ihrem flinken, oft ruckartigen Gang. In Deinem Garten bewohnt sie meist kleine Nester unter Steinen oder in mürbem Totholz. Diese Tiere übernehmen eine zentrale Rolle bei der Bodenbelüftung, indem sie beim Nestbau Gänge graben und so Sauerstoff an die Pflanzenwurzeln bringen. Sie ernähren sich vielseitig und besuchen zur Nahrungssuche Pflanzen wie den Gewöhnlichen Besenginster oder die Heidelbeere. Ein faszinierender Aspekt ist die Myrmekochorie (Samenverbreitung durch Ameisen), bei der sie Samen von Pflanzen wie dem Echten Labkraut oder dem Sumpf-Pippau verschleppen. Die Larven entwickeln sich im Inneren der Kolonie, wo sie von den Arbeiterinnen mit Futter versorgt und ständig gereinigt werden. Als Jäger kleinerer Insekten halten sie das ökologische Gleichgewicht in Deinen Beeten stabil. Du förderst sie am besten, wenn Du im Garten sonnige Plätze mit Totholz und Steinen anbietest. Auch der Erhalt von Wildkräutern wie dem Jakobs-Greiskraut bietet ihnen wertvolle Ressourcen. Da sie keine Schäden an Gebäuden anrichten, kannst Du sie entspannt bei ihrem Tagewerk beobachten.
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Diese Ameise ist für Dich vollkommen harmlos, da sie nicht stechen kann und ihre Bisse kaum wahrnehmbar sind. Sie zählt zu den nützlichen Insekten, da sie den Boden lockert und kleine Schädlinge reguliert. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus besteht nicht, doch ist sie ein wertvoller Helfer für die Gartenökologie.
Die Schwarzgraue Sklavenameise (Formica fusca) ist eine heimische Insektenart aus der Familie der Ameisen (Formicidae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wobei sie verschiedenste offene bis halbschattige Lebensräume besiedelt. Die Arbeiterinnen werden etwa vier bis sieben Millimeter groß und bilden Kolonien unter Steinen oder in morschem Holz. Als heimische Art ist sie ein fester Bestandteil der mitteleuropäischen Fauna.
67 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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