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Sphagnum fimbriatum
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Auch bekannt als: Zierliches Torfmoos, Gefranstes Torfmoos, Sphagnum fimbriatum
An den zierlichen, deutlich gefransten Ästchen lässt sich das Fransige Torfmoos (Sphagnum fimbriatum) sofort erkennen. Es ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da es wie ein lebendiger Schwamm wirkt und Feuchtigkeit über lange Zeit im Boden hält. Als typisches Moos kühlerer, feuchter Standorte reguliert es das Mikroklima (das Kleinklima direkt über dem Erdboden) und bietet zahlreichen Kleinstlebewesen einen geschützten Rückzugsort. Wenn du eine feuchte Senke oder einen Teichrand im Garten hast, kannst du mit dieser Art aktiv zum Erhalt der spezialisierten Moosflora beitragen. Du schaffst damit eine ökologische Nische, die in unserer Kulturlandschaft immer seltener wird.
Der lebendige Schwamm: Speichert Feuchtigkeit und schützt das Gartenklima.
In deinem Garten übernimmt das Fransige Torfmoos die Rolle eines natürlichen Klimaregulators. Es speichert Regenwasser effizient und gibt es bei Trockenheit langsam wieder ab, wodurch die Luftfeuchtigkeit in Bodennähe stabil bleibt. Zwar liegen für diese spezifische Art keine Daten über die Interaktion mit bestimmten Bestäubern vor, doch ist sie als Lebensraum für Mikroorganismen und kleine Wirbellose unverzichtbar. Durch die Fähigkeit, Kohlendioxid langfristig zu binden, leistet jedes Moospolster einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz. Zudem dient es als natürlicher Filter für das Oberflächenwasser an Teichrändern.
Das Fransige Torfmoos wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder nicht mit den Moospolstern spielen oder Teile davon verschlucken, und platziere es außerhalb von Spielflächen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Moos
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Fransige Torfmoos (Sphagnum fimbriatum) gehört zur Familie der Torfmoose (Sphagnaceae) und ist in den feuchten Regionen Mitteleuropas heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Moore und Bruchwälder (sumpfige, nasse Wälder), wo es oft dichte Polster bildet. Morphologisch zeichnet es sich durch einen schlanken Wuchs und die namensgebenden gefransten Blättchen am Stamm aus. Eine Besonderheit sind die Hyalozyten (große, leere Zellen), die es der Pflanze ermöglichen, das Vielfache ihres Eigengewichts an Wasser aufzunehmen und zu speichern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.