Bild folgtKI-generierte IllustrationSpiraea salicifolia agg.
Artengruppe
4
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer den Weidenblättrigen Spierstrauch einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die dichten, rosa Blütenkerzen und die schmalen Blätter, die an Weiden erinnern, sind unverwechselbar. Er ist ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, da er als Futterpflanze für prächtige Falter wie den Braunen Bär (Arctia caja) oder den Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) dient. Auch wenn er als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) gilt, hat er sich ökologisch gut integriert. Wenn du einen feuchten Platz im Garten hast, leistest du mit diesem Strauch einen echten Beitrag zum Artenschutz. Er bietet genau die richtige Mischung aus Robustheit und ökologischem Nutzen für dein grünes Reich.
Rosa Blütenpracht auf 1.44 m: Ein Schlemmerparadies für den Braunen Bär.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist dieser Strauch eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten. Besonders die Raupen des Ligusterschwärmers (Sphinx ligustri) und der Pfeileule (Acronicta psi) nutzen die Blätter als Nahrung. Auch der Braune Bär (Arctia caja) und der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) profitieren direkt von der Pflanze. Die zahlreichen Einzelblüten in den Rispen bieten reichlich Nahrung für Bestäuber. Im Winter bieten die stehengelassenen Fruchtstände zudem einen wertvollen Schutzraum für überwinternde Kleinstlebewesen. Durch sein Wachstum fördert der Strauch die strukturelle Vielfalt in deinem Garten.
Bitte beachte, dass der Weidenblättrige Spierstrauch als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ist daher besondere Aufmerksamkeit geboten. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.442 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Ellenberg 6): Wähle einen Platz im Halbschatten, an dem die Pflanze vor extremer Mittagssonne geschützt ist.
Feuchtigkeit (Ellenberg 6): Der Boden sollte frisch bis mäßig feucht sein; vermeide Standorte, die im Sommer stark austrocknen.
Boden (Mittelzehrer): Ein normaler Gartenboden mit mittlerem Nährstoffgehalt ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig.
Pflanzzeit: Setze den Strauch idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst ab September in die Erde.
Platzbedarf: Berücksichtige bei der Planung die Endhöhe von genau 1.44 m.
Pflege: Ein gelegentlicher Rückschnitt alter Triebe fördert die Verjüngung des verholzten Strauches.
Bodenreaktion (Ellenberg 5): Der Boden sollte neutral bis schwach sauer sein.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie teilt die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzt die rosa Blütenpracht im zeitigen Frühjahr mit einem kräftigen Gelb.
Der Weidenblättrige Spierstrauch (Spiraea salicifolia agg.) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen. In der Region ist er vor allem in feuchten Gebüschen und an Uferrändern zu finden. Er wächst als straff aufrechter Strauch und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 1.44 m. Die morphologische Besonderheit (äußere Gestalt) sind die lanzettlichen, fein gesägten Blätter und die kegelförmigen Blütenstände. Die Ausbreitung erfolgt über winzige, nur 0.08 mg schwere Samen, die vom Wind über weite Strecken getragen werden können.
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →