Bild folgtKI-generierte IllustrationArctia caja
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Unverwechselbar ist der Braune Bär (*Arctia caja*) an seinen schokobraunen Vorderflügeln mit dem weißen, netzartigen Muster und den prachtvollen, rot-orangefarbenen Hinterflügeln. Während der Falter meist nachts aktiv ist, begegnest du der Raupe oft am Boden; sie ist dicht behaart, was ihr ein bärenartiges Aussehen verleiht. In deinem Garten ist das Tier ein nützlicher Bestandteil der Artenvielfalt, da die Raupen polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) sind. Zu ihren Futterpflanzen gehören der Löwenzahn, die Kleine Klette und der Pfriemenblättrige Wegerich. Auch an der Berg-Goldnessel, der Kohl-Gänsedistel oder der Echten Hundszunge kannst du die Larven beobachten. Die erwachsenen Schmetterlinge suchen zur Nektaraufnahme Pflanzen wie die Zwetschge oder die Bruch-Weide (Artengruppe) auf. Ebenso dienen das Wasser-Greiskraut und die Purpur-Waldfetthenne (Artengruppe) als wichtige Nahrungsgrundlage. Für den Erhalt dieser heimischen Art ist es hilfreich, wenn du Pflanzen wie die Ohr-Weide oder den Adlerfarn in deinem Garten duldest. So schaffst du wertvollen Lebensraum für diesen beeindruckenden Nachtfalter, ohne dass du besondere Maßnahmen ergreifen musst.
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Der Braune Bär ist für den Menschen harmlos. Da er in vielen Regionen in seinem Bestand zurückgegangen ist, stellt jede Beobachtung im Garten einen Erfolg für den Artenschutz dar. Die Behaarung der Raupen kann bei Hautkontakt vereinzelt zu Reizungen führen, weshalb du sie am besten nicht direkt anfasst.
Der Braune Bär wird taxonomisch in die Familie der Erebidae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Er ist eine heimische Art, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet ist. Typisch für diesen Nachtfalter ist seine Warnfärbung, die Fressfeinden eine Ungenießbarkeit signalisiert. Die Raupen zeichnen sich durch eine extrem dichte Behaarung aus, die dem Schutz vor Fressfeinden dient. Er bevorzugt Lebensräume mit einem reichen Angebot an krautigen Futterpflanzen, wie sie in naturnahen Gärten vorkommen.
48 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
9 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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