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Spirobassia hirsuta
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An ihren auffällig behaarten, fleischigen Blättern und den sternförmig bedornten Früchten lässt sich die Rauhaarige Dornmelde (Spirobassia hirsuta) sofort erkennen. Als seltener Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) bereichert sie vor allem Gärten an Küsten oder salzhaltigen Binnenstandorten. Da sie in Deutschland als stark gefährdet gilt (Rote Liste 2), ist sie ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz. Die Samen dienen im Winter als wichtige Futterquelle für Vögel der offenen Landschaft. Wenn du einen sandigen, sonnigen Platz im Garten hast, ist dieser spezialisierte Überlebenskünstler genau die richtige Wahl für dich.
Stachelige Rarität: Ein seltener Küstenspezialist für deinen sonnigen Sandgarten.
Die Rauhaarige Dornmelde besetzt als Spezialist eine ökologische Nische an Standorten, die für viele andere Arten zu extrem sind. Da spezifische Bestäuberdaten in den aktuellen Datenbanken fehlen, liegt ihre Hauptbedeutung im Garten vor allem in der Produktion von Samen. Diese stellen im Spätherbst und Winter eine energiereiche Nahrungsquelle für heimische Vögel dar. Durch ihre windbestäubten Blüten trägt sie zur Pollenvielfalt bei, die von verschiedenen Insekten als Eiweißquelle genutzt wird. Als gefährdete Art der Roten Liste 2 fördert ihre Ansiedlung die regionale Biodiversität und schützt ein seltenes genetisches Erbe unserer Flora.
Die Rauhaarige Dornmelde wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt primär an den Früchten, die spitze Dornen ausbilden und bei Berührung zu mechanischen Hautreizungen oder kleinen Verletzungen führen können. Bei versehentlichem Verzehr oder Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Die Rauhaarige Dornmelde gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Binnensalzstellen (salzhaltige Standorte im Landesinneren) und Küstensäume auf stickstoffreichen Böden. Charakteristisch ist die ausgeprägte Sukkulenz (Wasserspeicherung in den Blättern), die ihr das Überleben an extremen Standorten ermöglicht. Morphologisch fallen die dichten, abstehenden Haare auf, die als Verdunstungsschutz dienen und der Pflanze ihr silbrig-graues Aussehen verleihen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.