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Stenodema algoviensis Schmidt, 1934
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Gebirgs-Grasweichwanze Stenodema algoviensis ist ein Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezialisierte Lebensweise auszeichnet. Als Vertreterin der Weichwanzen besitzt sie einen eher weichen Koerperbau, der typisch fuer diese Insektengruppe ist. Da keine spezifischen Wirtspflanzen bekannt sind, ernaehren sich diese Tiere allgemein von Pflanzensaeften, die sie mit ihrem stechend-saugenden Mundwerkzeug aufnehmen. In deinem Garten kannst du diese Art am ehesten durch den Verzicht auf chemische Pestizide unterstuetzen, da diese Insekten empfindlich auf Pflanzenschutzmittel reagieren. Eine naturnahe Gestaltung mit ungestoerten Grasflaechen bietet die notwendige Struktur fuer ihr Vorkommen. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft wird, ist jeder naturbelassene Bereich ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversitaet. Die Tiere sind auf intakte Lebensraeume angewiesen, in denen sie ungestoert ihre Lebenszyklen vollziehen koennen. Durch das Belassen von Laubschichten und Totholz schaffst du zudem wichtige Rueckzugsorte fuer viele Insektenarten. Eine Beobachtung dieser seltenen Wanze ist ein besonderer Hinweis auf eine hohe oekologische Qualitaet deines Gartens.
Die Datenlage zur spezifischen Phaenologie ist begrenzt, weshalb keine detaillierten monatlichen Aktivitaetsphasen fuer diese Art vorliegen.
Die Gebirgs-Grasweichwanze ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich, da sie weder sticht noch beisst. Da sie in Deutschland als extrem selten gilt, steht sie unter besonderem Schutz und sollte in ihrem Lebensraum nicht gestoert werden.
Die Gebirgs-Grasweichwanze Stenodema algoviensis gehoert zur Familie der Miridae, den Weichwanzen, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Sie ist in Deutschland heimisch und gilt aufgrund ihrer Seltenheit als besonders schutzwuerdig. Als Insekt mit stechend-saugenden Mundwerkzeugen ist sie an eine pflanzliche Ernaehrungsweise angepasst. Ihr Vorkommen ist auf spezifische Lebensraeume beschraenkt, in denen sie ihre komplexen Lebenszyklen durchlaeuft.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.