Bild folgtKI-generierte IllustrationSylvilagus floridanus (J.A.Allen, 1890)
J.A.Allen, 1890
3
Pflanzen
besucht
3
Interaktionen
dokumentiert
Das Baumwollschwanzkaninchen (Sylvilagus floridanus) erkennst du an seinem graubraunen Fell, der kompakten Statur mit einer Körperlänge von bis zu 40 Zentimetern und dem namensgebenden, weißen Schwanz. In deinem Garten schätzt es besonders dichte Hecken und Unterholz als sicheren Rückzugsort vor Feinden. Das Tier ist dämmerungsaktiv (in der Morgen- und Abenddämmerung wach) und zeigt sich oft als flinker Läufer auf Rasenflächen. Es ist ein reiner Pflanzenfresser und sucht gezielt nach Nahrung in der Krautschicht deines Gartens. Auf seinem Speiseplan stehen unter anderem der Beifuß (Artemisia vulgaris subsp. vulgaris) sowie die Lanzett-Herbstaster (Symphyotrichum lanceolatum × novi-belgii). Auch das Turmkraut wird von ihm sehr gerne als Futterquelle genutzt. Da es keinen Winterschlaf (Zustand tiefer Stoffwechselruhe) hält, kannst du es auch im Februar bei der Nahrungssuche beobachten. Du kannst den Tieren helfen, indem du einen Teil des Gartens wild belässt und Reisighaufen als natürlichen Unterschlupf anlegst. Achte zudem darauf, dass kleine Durchlässe im Zaun vorhanden sind, damit es ungehindert zwischen den Grundstücken wandern kann. So bleibt dein Garten ein lebendiger Teil der Natur.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Das Baumwollschwanzkaninchen ist für Menschen völlig harmlos und nicht giftig. Als Wildtier sollte es jedoch nicht angefasst werden, um das Tier nicht unnötigem Stress auszusetzen. Eine eigenmächtige Umsiedlung ist ohne behördliche Genehmigung nicht gestattet.
Das Baumwollschwanzkaninchen (Sylvilagus floridanus) ist ein Säugetier aus der Familie der Hasen (Leporidae). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und wird dort als heimisch (in einer Region vorkommend) eingestuft. Mit einer Körperlänge von rund 40 Zentimetern bewohnt es bevorzugt offene Landschaften mit angrenzenden schützenden Gebüschen. Die Art führt eine dämmerungsaktive Lebensweise und ist ein reiner Pflanzenfresser.
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →