Bild folgtKI-generierte IllustrationSympetrum striolatum
Auch bekannt als: Grosse Heidelibelle, Sympétrum Strié
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Die Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) erkennst du an ihrem etwa vier Zentimeter langen, schlanken Körper und dem geschickten Flug, mit dem sie im Zickzack Kleininsekten erbeutet. In deinem Garten ist sie eine wertvolle Mitbewohnerin, da sie als effektive Jägerin zur natürlichen Regulation von Stechmücken beiträgt. Ihre Entwicklung beginnt im Wasser, wo die Larven räuberisch zwischen Wasserpflanzen leben und sich mehrfach häuten. Zum Schlüpfen suchen sie sich feste Halme wie den Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile), um die Larvenhülle zu verlassen und als flugfähiges Tier (Imago) in die Luft aufzusteigen. Häufig kannst du beobachten, wie sie sich an sonnigen Plätzen auf der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera) oder dem Heidekraut (Calluna vulgaris) aufwärmt. Auch die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) dient ihr oft als Ansitz, da die Blüten viele Beuteinsekten anlocken. Du förderst diese nützliche Art am besten durch einen naturnahen, fischfreien Gartenteich, in dem die Larven sicher aufwachsen können. Ein solcher Verzicht auf Fische bewahrt die Libellenlarven vor Fressfeinden und stärkt die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
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Die Große Heidelibelle ist für Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie steht unter allgemeinem Naturschutz und ist ein wichtiger Nützling, der die Mückenpopulation in deinem Garten auf natürliche Weise begrenzt.
Taxonomisch (systematisch) gehört diese Art zur Familie der Segellibellen (Libellulidae) innerhalb der Ordnung der Libellen. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt Gebiete von Deutschland bis Belgien. Als hemimetaboles Insekt (Tier ohne Puppenstadium) verbringt sie einen wesentlichen Teil ihres Lebenszyklus als räuberische Larve im Wasser. Die erwachsenen Tiere erreichen eine Flügelspannweite von etwa sechs Zentimetern und sind für ihr ausgeprägtes Revierverhalten bekannt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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