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Familie: Sesiidae
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Esper, 1783
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Synansphecia muscaeformis ist ein Vertreter der Glasflügler, einer Insektengruppe, die durch ihre durchsichtigen Flügel und eine wespenähnliche Gestalt auffällt. Diese Mimikry, also die Nachahmung eines wehrhaften Insekts zum Schutz vor Fressfeinden, ist ein charakteristisches Merkmal dieser Art. Als Lepidoptera, also Schmetterling, gehört das Tier zur Ordnung der Schuppenflügler. Die Lebensweise dieser Insekten ist eng an spezifische klimatische Bedingungen gebunden, wobei sie in Deutschland als stark gefährdet eingestuft sind. Da keine spezifischen Wirtspflanzen bekannt sind, ernähren sich die Imagines, also die erwachsenen Tiere, allgemein von Nektar verschiedener Blütenpflanzen. In deinem Garten kannst du diese seltenen Insekten unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen förderst. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont die empfindlichen Lebensräume dieser Insekten. Die Förderung einer vielfältigen Flora bietet die notwendige Nahrungsgrundlage für die erwachsenen Falter. Durch den Erhalt von ungestörten Bereichen trägst du aktiv zum Schutz dieser gefährdeten Art bei.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Aktivitätsphasen für diese Art. Der Schutz der Lebensräume ist jedoch ganzjährig von Bedeutung, um den Fortbestand der Population zu sichern.
Diese Art ist als stark gefährdet eingestuft und steht unter besonderem Schutz. Von dem Insekt geht keine Gefahr für den Menschen aus, da es weder sticht noch beißt. Es handelt sich um einen faszinierenden Bestandteil der heimischen Biodiversität, der keine schädlichen Auswirkungen auf Gartenkulturen hat.
Synansphecia muscaeformis gehört zur Familie der Sesiidae, den Glasflüglern, innerhalb der Ordnung der Lepidoptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet, gilt jedoch aufgrund ihrer Seltenheit als stark gefährdet. Als Schmetterling zeichnet sie sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus, die sie besonders empfindlich gegenüber Umweltveränderungen macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.