Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Formicidae
Engl.: Erratic Ant
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Mit einer Größe von nur 2,5 bis 4 Millimetern, einer tiefschwarzen Färbung und einem gedrungenen Körperbau fällt diese Ameise vor allem durch ihr extrem hastiges und unregelmäßiges Laufverhalten auf. In deinem Garten bewohnt sie bevorzugt sonnige, trockene Stellen, wo sie ihre Nester oft unter Steinen oder in flachen Erdhügeln anlegt. Diese Art lebt polygyn (mit mehreren Königinnen in einer Kolonie), was ihr eine hohe Stabilität und Anpassungsfähigkeit verleiht. Als fleißige Arbeiterin trägt sie zur Bodenbelüftung bei und fördert die Verteilung von Nährstoffen im Erdreich. Du kannst sie dabei beobachten, wie sie gezielt die Wiesen-Margerite oder die Zypressen-Wolfsmilch besucht, um dort Nahrung aufzunehmen. Die Larvenentwicklung findet geschützt im Nest statt, wobei die Arbeiterinnen den Nachwuchs ständig pflegen und füttern. Im April erwachen die Tiere aus ihrer Winterruhe und beginnen sofort mit der aktiven Suche nach Energiequellen. Für dich als Gärtner ist sie ein nützlicher Mitbewohner, der die Bodenstruktur verbessert und keine Schäden an Pflanzen verursacht. Ein naturnah gestalteter Garten mit offenen Bodenstellen bietet ihr einen idealen Lebensraum.
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Diese Ameise ist für Menschen völlig harmlos, da sie keinen funktionstüchtigen Giftstachel besitzt und nicht durch die menschliche Haut beißen kann. Sie ist kein Vorratsschädling und gilt im Garten als nützlicher Bodenbelüfter, der nicht bekämpft werden muss.
Tapinoma erraticum gehört zur Unterfamilie der Drüsenameisen (Dolichoderinae) und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch. Sie besiedelt bevorzugt xerotherme (trockenwarme) Standorte und ist für ihre rasanten Bewegungen bekannt. Die Arbeiterinnen erreichen eine Länge von maximal 4 Millimetern, während die Königinnen etwas größer werden. Charakteristisch ist das Fehlen einer aufrechten Schuppe am Stielchenglied (Verbindungsstück zum Hinterleib).
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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