
Leucanthemum ircutianum
Auch bekannt als: Fettwiesen-Margerite
35
Arten
interagieren
37
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Wiesen-Margerite (Leucanthemum ircutianum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrem strahlend weißen Strahlenkranz um das leuchtend gelbe Zentrum ist sie der Inbegriff der Sommerwiese. Sie ist eine der wichtigsten Pflanzen, wenn du heimische Insekten wie die Gewöhnliche Furchenbiene (Lasioglossum calceatum) unterstützen willst. Auch der Purpurrote Zünsler (Pyrausta aurata) ist ein regelmäßiger Gast an den markanten Blüten. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,37 m fügt sie sich perfekt in sonnige Beete ein, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Hol dir diesen robusten Klassiker in den Garten und schau dem bunten Treiben einfach zu – du machst hier alles richtig.
Ein Klassiker mit System: 37 cm pure Lebenskraft für unsere Wildbienen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Für die Insektenwelt ist diese Pflanze eine wertvolle Tankstelle: Nach aktuellen Bestäubungsdaten liefert jede Blüte etwa 2,086 µl Nektar und stolze 3,9174 mg Pollen. Diese Ressourcen locken spezialisierte Arten wie den Sechsbindigen Bienenwolf (Philanthus triangulum) und die Gewöhnliche Furchenbiene (Lasioglossum calceatum) an. Auch der Purpurrote Zünsler (Pyrausta aurata) und verschiedene Punktkäfer nutzen das Angebot intensiv. Durch die lange Blütezeit von Juni bis Oktober bietet sie Nahrung, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Die winzigen, 0,6 mg leichten Samen werden im Winter gerne von Vögeln aufgenommen, sofern man die Stände nicht vorzeitig abschneidet.
Die Wiesen-Margerite wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Da der Kontakt mit dem Pflanzensaft bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen kann, sollten Kleinkinder im Garten beaufsichtigt werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.375 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 9), da die Margerite für eine reiche Blüte viel direktes Sonnenlicht benötigt.
Der Boden sollte eher mager (nährstoffarm) sein; bei zu fettem Gartenboden kannst du etwas Sand einmischen.
Achte auf eine mäßige Bodenfeuchte (frisch), vermeide aber unbedingt Staunässe.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte bei der Pflanzung den Platzbedarf einer 0,37 m hohen Staude im Blick.
Ein Rückschnitt ist im Herbst nicht zwingend nötig; das Stehenlassen der Stängel hilft den 0,6 mg leichten Samen bei der Windausbreitung.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über Selbstaussaat an offenen Bodenstellen.
Gute Partnerin: Der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) ist eine ideale Begleitung, da er dieselben trockenen, sonnigen Standorte bevorzugt und die blau-violette Farbe herrlich mit dem Weiß der Margerite kontrastiert.
Die Wiesen-Margerite gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in unserer Region indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind sonnige Magerwiesen (nährstoffarme Grasflächen), wo sie als krautige, nicht verholzende Pflanze wächst. Sie gilt als Archäophyt (eine Pflanzenart, die bereits vor 1492 durch menschlichen Einfluss eingewandert ist) und ist perfekt an unser Klima angepasst. Die breiten Blätter bilden eine bodennahe Rosette, aus der die unverwechselbaren Blütenköpfe emporwachsen. Mit ihren mäßigen Ansprüchen an die Bodenfeuchte besiedelt sie bevorzugt neutrale bis schwach saure Standorte.
3 Videos zu Wiesen-Margerite



28 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_471894487
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →