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Taraxacum acutangulum
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Auch bekannt als: Taraxacum acutangulum
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Scharfkantigen Löwenzahn (Taraxacum acutangulum) sind seine tief eingeschnittenen, scharf gezackten Blätter und die leuchtend gelben Korbblüten. Mit dieser Pflanze holst du dir einen spezialisierten Überlebenskünstler in den Garten, der besonders für seltene Schmetterlinge wichtig ist. Er dient als wertvolle Nektarquelle für Arten wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Da er in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Schau doch mal genau hin, welche fliegenden Gäste sich an den sonnigen Blüten einfinden.
Scheckenfalter-Magnet: Biete seltenen Tagfaltern eine heimische Heimat.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine lebenswichtige Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Gattung der Scheckenfalter profitiert: Der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen ihn gezielt auf. Auch seltenere Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen das Nektarangebot. Da er als indigen gilt, ist er perfekt in das lokale Ökosystem eingebunden und bietet eine verlässliche Nahrungsgrundlage, wenn andere Quellen versiegen.
Der Scharfkantige Löwenzahn ist als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren, da dies zu Unwohlsein führen kann. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder Fragen zur Verträglichkeit kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Scharfkantige Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) in der Ordnung der Asternartigen. Er wird als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft und kommt natürlich unter anderem in Spanien vor. In Deutschland ist er auf der Roten Liste (Status D) verzeichnet, was seine Seltenheit unterstreicht. Morphologisch zeichnet er sich durch seine namensgebenden, scharfkantigen Blattsegmente und die typische Pfahlwurzel aus, die ihm auch an schwierigen Standorten Halt gibt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.