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Taraxacum blanditum
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Arten
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dokumentiert
Du erkennst Taraxacum blanditum an seinen leuchtend gelben Korbblüten (viele Einzelblüten auf einem gemeinsamen Blütenboden), die wie kleine Sonnen über den gezähnten Blättern stehen. Dieser besondere Löwenzahn ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er spezialisierten Insekten als wichtige Futterquelle dient. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen ihn gezielt auf. Da die Art ursprünglich aus südlichen Gefilden stammt, bringt sie eine spannende ökologische Vielfalt in deine sonnigen Gartenbereiche. Probiere es doch mal mit diesem robusten Überlebenskünstler in deinem Beet aus.
Ein Eldorado für Scheckenfalter: Robust, sonnenliebend und ökologisch wertvoll.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn ein Magnet für eine Vielzahl von Schmetterlingen. Besonders Scheckenfalter-Arten wie der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii), der Ätherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Ornat-Scheckenfalter (Melitaea ornata) nutzen den Nektar als Energiequelle. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wurde an den Blüten beobachtet. Durch die AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Pilzen) trägt die Pflanze zudem zur Stabilität des Boden-Netzwerks bei. Im Winter bieten die verblühten Stängel und die Samen eine kleine, aber feine Nahrungsreserve für samenfressende Insekten und Vögel.
Bitte beachte, dass Taraxacum blanditum als nicht kindersicher eingestuft wird. Der für Löwenzahn typische weiße Milchsaft in den Stängeln kann bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen oder bei Verzehr zu Bauchschmerzen führen. Achte daher darauf, dass Kinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum blanditum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eng mit dem heimischen Wiesen-Löwenzahn verwandt. Während er in Spanien indigen (ursprünglich heimisch) ist, wird er in Mitteleuropa oft als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft. Er wächst bevorzugt an sonnigen, eher trockenen Standorten und bildet eine kräftige Pfahlwurzel aus. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze), eine Symbiose mit Bodenpilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe und Wasser auch aus kargen Böden effizient aufzunehmen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.