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Taraxacum boekmanii
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Auch bekannt als: Taraxacum boekmanii
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer Boekmans Löwenzahn einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Korbblüten und den tief eingeschnittenen Blättern bringt sie Struktur in naturnahe Rasenflächen. Diese Art ist ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da sie spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) anlockt. Als Gärtner leistest du hier einen echten Beitrag zum Überlebensnetzwerk unserer Falter. Achte darauf, dass sie ihren Platz zum Aussamen findet, damit sie dauerhaft in deinem Garten heimisch wird.
Edler Scheckenfalter-Magnet: Die spanische Schönheit für deinen Naturrasen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist Boekmans Löwenzahn eine lebenswichtige Nahrungsquelle für diverse Scheckenfalter. Zu den Besuchern zählen der Ockerfarbene Scheckenfalter (Melitaea ornata), der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Ätherische Scheckenfalter (Melitaea aetherie). Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen das Nektarangebot. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als Futterquelle für heimische Vögel. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) fördert die Pflanze zudem die Bodengesundheit und das mikrobielle Leben im Erdreich.
Achtung: Boekmans Löwenzahn gilt als nicht kindersicher. Der in den Stängeln enthaltene Milchsaft (ein weißes Sekret zur Abwehr von Fraßfeinden) kann bei Kontakt zu Hautreizungen führen und ist bei Verzehr in größeren Mengen unbekömmlich. Die Pflanze ist jedoch nicht lebensgefährlich giftig.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Setze Boekmans Löwenzahn am besten an einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Boekmans Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Ursprünglich in Spanien beheimatet, hat sich dieser Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) in weiten Teilen Europas etabliert. Er zeichnet sich morphologisch durch eine kräftige Pfahlwurzel und eine bodenständige Blattrosette aus. Besonders ist seine Bindung an die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln, die der Pflanze hilft, Nährstoffe besser aufzunehmen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.