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Taraxacum breitfeldii
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Auch bekannt als: Taraxacum breitfeldii
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Breitfelds Löwenzahn (Taraxacum breitfeldii) durch seine leuchtend gelben Zungenblüten auf, bei denen jedes einzelne Blatt wie eine kleine Zunge geformt ist. Für deinen Naturgarten ist dieser Korbblütler (Pflanzen mit blütenkorbartigen Blütenständen) eine wertvolle Bereicherung, da er als gezielte Futterquelle für seltene Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) dient. Die Pflanze lebt in einer Arbuskulären Mykorrhiza – einer nützlichen Pilz-Wurzel-Symbiose –, die die Vitalität des Bodens fördert. Wenn du dich für diesen Spezialisten entscheidest, schaffst du einen wertvollen Rückzugsort für bedrohte Arten. Hol dir dieses Stück ursprüngliche Natur direkt vor dein Wohnzimmerfenster.
Eine exklusive Nektartankstelle für seltene Scheckenfalter in deinem Garten.
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Dieser Löwenzahn bietet eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Bestäuber. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere seltene Falter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) von seinem Nektar. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) sowie der Berber-Scheckenfalter (Melitaea aetherie), der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Berg-Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen diese Art regelmäßig. Im Winter dienen die verbliebenen Samen zudem Vögeln wie dem Stieglitz (Carduelis carduelis) als energiereiche Nahrungsquelle.
Breitfelds Löwenzahn ist nicht als kindersicher eingestuft. Der in der gesamten Pflanze enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen führen und bei Verzehr Übelkeit verursachen. Achte daher darauf, dass Kinder beim Spielen im Garten keinen direkten Kontakt zum Saft der Stängel haben.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Breitfelds Löwenzahn gehört zur Gattung Löwenzahn (Taraxacum) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Er wird als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine Art, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft und ist unter anderem in Spanien heimisch. Charakteristisch sind die bodenständige Blattrosette und die hohlen Stängel, die einen weißen Milchsaft führen. Als Pfahlwurzler erschließt er tiefe Bodenschichten und geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), also eine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, ein, was ihm auch an kargen Standorten beim Nährstofferwerb hilft.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.