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Taraxacum chlorodes
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Auch bekannt als: Taraxacum chlorodes
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An seinen leuchtend gelben Korbblüten und den typisch gezackten Blättern lässt sich der Grünliche Löwenzahn (Taraxacum chlorodes) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist er eine wertvolle Ergänzung, da er als Nektarquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) dient. Als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns eingeführt wurde) bereichert er die Artenvielfalt auf sonnigen Standorten. Er zeigt dir, dass auch ein „Löwenzahn“ mehr als nur ein Rasenbewohner ist, wenn man ihm eine Ecke zum Gedeihen lässt. Wenn du seltene Schmetterlinge fördern willst, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Seltener Gast aus dem Süden: Ein Paradies für bedrohte Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Tankstelle für diverse Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter wie der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii), der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Kleiner Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen ihn gezielt auf. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) sowie Melitaea aetherie und Melitaea ornata profitieren von seinem Nektar. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstände eine wertvolle Futterquelle für Vögel, während die Mykorrhiza-Verbindung im Boden das mikrobielle Gleichgewicht fördert. So unterstützt du mit nur einer Pflanze ein komplexes Netzwerk an Lebewesen.
Der Grünliche Löwenzahn gilt als nicht kindersicher. Der milchige Pflanzensaft kann bei Berührung Hautreizungen verursachen und beim Verzehr größerer Mengen Unwohlsein auslösen. Achte besonders bei kleinen Kindern darauf, dass sie nicht mit dem Saft in Kontakt kommen. Im Notfall ist der Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Grünliche Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ursprünglich in Spanien heimisch, kommt aber in Mitteleuropa als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt vor. Er bevorzugt warme Standorte und geht eine Symbiose mit Bodenpilzen ein, die man als AM Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza) bezeichnet. Morphologisch ähnelt er dem gewöhnlichen Löwenzahn, besitzt jedoch oft eine spezifische Grünfärbung an den Hüllblättern der Blüte. Er ist ökologisch eng mit trocken-warmen Offenlandbiotopen verzahnt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.