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Taraxacum eudontum
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Auch bekannt als: Taraxacum eudontum
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristisch tief eingeschnittenen, gezahnten Blättern lässt sich der Tiefbuchtige Löwenzahn (Taraxacum eudontum) sofort erkennen. In deinem Naturgarten spielt er eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Da die Art als Archäophyt (eine vor 1492 eingeführte Pflanze) gilt, ist sie bestens an unser Klima angepasst und fördert die regionale Artenvielfalt. Wenn du nach einer robusten Pflanze suchst, die ökologische Nischen füllt, triffst du mit diesem Korbblütler eine gute Wahl. Lass ihm ruhig ein Plätzchen in deiner Wiese, um seltenen Gästen wie dem Spanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) zu helfen.
Gelbe Kraftquelle für Scheckenfalter: Ein echtes Highlight für Schmetterlinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Löwenzahn-Art eine lebenswichtige Ressource für verschiedene Scheckenfalter. Besonders profitieren der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sowie der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata). Auch seltenere Arten wie der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii), der Algerische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen die Pflanze als Nektarquelle. Sogar der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wird an den Blüten beobachtet. Die Samen dienen im Winter als Nahrung für verschiedene Kleinvögel, während die Mykorrhiza-Bindung aktiv zur Gesundheit des Bodenökosystems beiträgt.
Der Tiefbuchtige Löwenzahn ist als nicht kindersicher eingestuft. Der im Stängel enthaltene weiße Milchsaft kann bei Hautkontakt Reizungen verursachen und sollte nicht verzehrt werden. Achte darauf, dass kleine Kinder beim Spielen im Garten keinen direkten Kontakt mit dem Pflanzensaft haben.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Tiefbuchtige Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist ursprünglich in Spanien heimisch, wird in unserer Region jedoch als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgert) eingestuft, wobei die Datenlage zur Verbreitung (Rote Liste: D) noch lückenhaft ist. Morphologisch fällt er durch seine namensgebenden tiefbuchtigen Blätter auf. Eine biologische Besonderheit ist seine Fähigkeit zur AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), einer Form der Symbiose (Lebensgemeinschaft), bei der die Wurzeln eng mit Bodenpilzen zur besseren Nährstoffaufnahme zusammenarbeiten.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.