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Taraxacum florstroemii
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Auch bekannt als: Taraxacum florstroemii
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer Florströms Löwenzahn (Taraxacum florstroemii) sind die leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen Einzelblüten), die sich im Mai dicht über der grundständigen Blattrosette entfalten. Als seltene Art der Roten Liste ist diese Pflanze ein echter Schatz für deinen Naturgarten, da sie spezialisierten Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) eine wichtige Lebensgrundlage bietet. Indem du diesem Wildkraut einen Platz einräumst, förderst du aktiv die Artenvielfalt und bewahrst eine bedrohte heimische Pflanze. Du wirst sehen, wie schnell dein Garten zum Anziehungspunkt für seltene Falter wird.
Rote-Liste-Juwel: Die gelbe Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge von Florströms Löwenzahn. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) nutzen die Blüten im Mai als Energiequelle. Auch seltenere Arten wie der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) finden hier Nahrung. Sogar Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) steuern die gelben Korbblüten an. Die Pflanze leistet somit einen messbaren Beitrag zum Erhalt dieser bedrohten Falterpopulationen in deiner Region.
Bitte beachte, dass Florströms Löwenzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Der für Löwenzahnarten typische Milchsaft kann bei Kontakt mit der Haut zu Irritationen oder Flecken führen. Es empfiehlt sich, bei Gartenarbeiten Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Pflanzenteile nicht verzehrt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Florströms Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Die Pflanze gilt als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (vor 1492 eingewandert) und ist in Deutschland auf der Roten Liste verzeichnet, was ihre Schutzwürdigkeit unterstreicht. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht bis nach Spanien, wobei sie offene, sonnige Standorte bevorzugt. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze), bei der Bodenpilze die Nährstoffaufnahme der Wurzeln verbessern.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.