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Taraxacum helveticum
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Auch bekannt als: Taraxacum helveticum
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Schweizer Löwenzahn (Taraxacum helveticum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine leuchtend gelben Korbblüten auf hohlen Stängeln und die tief gezackten Blätter sind ein klassischer Anblick, der hier jedoch in einer besonders robusten Gebirgsvariante auftritt. Für Deinen Naturgarten ist er ein echter Gewinn, da er nach aktuellen Bestäubungsdaten als wichtige Futterpflanze für seltene Schmetterlinge wie den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) oder den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) dient. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor der Entdeckung Amerikas bei uns heimisch war) ist er perfekt an unsere Bedingungen angepasst. Mit dieser Pflanze holst Du Dir ein Stück alpine Biodiversität direkt vor die Haustür.
Exklusive Nektarquelle für seltene Scheckenfalter und bunte Wintergäste.
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Dieser Löwenzahn ist eine zentrale Lebensader für spezialisierte Falter. Er bietet Nektar für gefährdete Arten wie den Spanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und den Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) profitiert regelmäßig von seinem Angebot. Neben den Faltern sind es vor allem die Samenstände, die im Winter als wichtige Futterquelle für heimische Vögel dienen. Durch die frühe Blüte im Jahr schließt er eine wichtige Versorgungslücke für Insekten, die nach der Überwinterung dringend Energie benötigen. So förderst Du eine ganze Nahrungskette mit nur einer Pflanzenart.
Der Schweizer Löwenzahn ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Der in den Stängeln enthaltene Milchsaft kann bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen auslösen und sollte nicht in die Augen gelangen. Bei Verzehr größerer Mengen kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen, weshalb im Umgang mit Kleinkindern im Garten etwas Vorsicht geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Schweizer Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist primär in Österreich und Spanien indigen (ursprünglich heimisch). Er bevorzugt trockene bis mäßig frische Standorte in montanen Lagen, oft auf Schotter oder in lückigen Magerrasen (nährstoffarme, artenreiche Wiesen). Charakteristisch ist seine ausgeprägte Pfahlwurzel, die eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) eingeht. In Deutschland wird er auf der Roten Liste in der Kategorie D (Daten unzureichend, aber Gefährdung vermutet) geführt, was den Schutz im Garten besonders wertvoll macht.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.