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Taraxacum huelphersianum
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Auch bekannt als: Taraxacum huelphersianum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist Hülphers' Löwenzahn (Taraxacum huelphersianum) durch seine goldgelben Korbblüten und die tief gezähnten Blätter, die in einer bodennahen Rosette angeordnet sind. Diese heimische Wildpflanze ist weit mehr als nur ein Beikraut; sie ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Falter. Besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der seltene Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern die Blüten gezielt an. Wenn du in deinem Garten einen Beitrag zum Erhalt seltener Insektenarten leisten willst, liegst du mit dieser Art genau richtig. Du holst dir damit ein Stück echte Naturwiese direkt ans Haus.
Frühlingsretter für seltene Scheckenfalter und Spezialist für naturnahe Wiesen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn eine lebenswichtige Tankstelle für eine Vielzahl von Schmetterlingen. Besonders hervorzuheben ist der Nutzen für Scheckenfalter wie den Nordafrikanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und den Östlichen Scheckenfalter (Melitaea aetherie). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) gehört zu den regelmäßigen Besuchern. Die frühen Blüten im April und Mai schließen eine kritische Nahrungslücke im Frühjahr. Da die Pflanze eine Symbiose mit Mykorrhizapilzen (AM-Typ) eingeht, fördert sie zudem ein gesundes Bodenleben und ein stabiles ökologisches Gefüge in deinem Garten.
Hülphers' Löwenzahn gilt als nicht kindersicher. Der in allen Pflanzenteilen enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen oder allergischen Reaktionen führen. Achte darauf, dass Kinder die Pflanze nicht verzehren, da die enthaltenen Bitterstoffe Magen-Darm-Beschwerden verursachen können.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Hülphers' Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Ordnung der Korbblütlerartigen (Asterales). Er ist in Österreich und Spanien indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt offene, sonnige Standorte. Eine Besonderheit ist seine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (nützliche Bodenpilze, die den Nährstoffaustausch verbessern). Morphologisch zeichnet er sich durch den typischen Milchsaft und die Pfahlwurzel aus, die ihn auch in trockenen Phasen stabil versorgt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.