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Taraxacum infuscatum
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An den typischen, strahlend gelben Zungenblüten (einzelne Blütenblätter, die wie Zungen geformt sind) und der bodennahen Blattrosette lässt sich Taraxacum infuscatum sofort erkennen. Als besonderer Vertreter der Löwenzähne ist er eine wertvolle Ergänzung für den Naturgarten, da er bereits sehr früh im Jahr Nahrung bietet. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von seinem Nektar. Da er ursprünglich aus wärmeren Regionen wie Spanien stammt, kommt er mit zunehmender Trockenheit gut zurecht. Wenn du einen sonnigen Platz in deinem Garten hast, ist dieser Löwenzahn eine unkomplizierte Wahl für dich.
Frühe Energiequelle: Dieser Löwenzahn rettet seltenen Scheckenfaltern das Frühjahr.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Schmetterlingsarten. Zu den Besuchern zählen unter anderem der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis). Auch seltenere Arten wie der Wallbraune Würfelfalter (Melitaea varia) oder Melitaea aetherie suchen die Blüten zur Nektaraufnahme auf. Da die Blütezeit bereits im März beginnt, schließt die Pflanze eine kritische Versorgungslücke im Vorfrühling, wenn viele Insekten aus der Winterruhe erwachen.
Bitte beachte, dass Taraxacum infuscatum nicht als kindersicher eingestuft wird. Der in den Stängeln enthaltene Milchsaft (Latex) kann bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen oder bei Verzehr zu Unwohlsein führen. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mär – Mai
Bioregion
Mediterranean
Taraxacum infuscatum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Ursprünglich in Spanien beheimatet, ist er als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1500 eingeführt wurde) in manchen Regionen anzutreffen. Er wächst bevorzugt in offenen, sonnigen Lebensräumen auf eher trockenen Böden. Ein typisches Merkmal ist die Symbiose mit Mykorrhizapilzen (AM, arbuskuläre Mykorrhiza), die die Pflanze im Wurzelraum bei der Nährstoffaufnahme unterstützen und ihre Widerstandskraft stärken.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.