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Taraxacum insuetum
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Auch bekannt als: Taraxacum insuetum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Ungewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum insuetum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Mit seinen leuchtend gelben Korbblüten und den tief gezackten Blättern ist er eine botanische Besonderheit für Kenner. Da er in Deutschland auf der Roten Liste geführt wird, leistest du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Er ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia). Wenn du einen trockenen, sonnigen Platz in deinem Garten hast, ist dieser seltene Löwenzahn genau die richtige Wahl für dich.
Seltene Naturschutz-Schönheit: Die exklusive Tankstelle für Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Futterpflanze für seltene Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) sowie die Arten Melitaea aetherie und Melitaea ornata profitieren von seinem Nektar. Auch der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) fliegen die Blüten an. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) unterstützt der Löwenzahn zudem die mikrobielle Vielfalt im Boden. Für die spezialisierte Insektenfauna trockener Magerrasen stellt er einen unverzichtbaren Baustein im Ökosystem dar.
Der Ungewöhnliche Löwenzahn ist als nicht kindersicher eingestuft. Da keine spezifischen Giftigkeitsdaten vorliegen, aber die allgemeine Einstufung negativ ist, sollte der Verzehr vermieden werden. Bei Unfällen oder Vergiftungsverdacht kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird in unserer Region als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze) eingestuft, wobei sein Hauptverbreitungsgebiet in Spanien liegt. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), die durch nährstoffarme Bedingungen geprägt sind. Eine Besonderheit ist seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, die die Nährstoffaufnahme verbessert. In Deutschland ist die Art unter der Kategorie D der Roten Liste vermerkt, was auf eine unzureichende Datenlage bei gleichzeitiger Seltenheit hinweist.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.