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Taraxacum intermedium
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Auch bekannt als: Taraxacum intermedium
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Mittleren Löwenzahn (Taraxacum intermedium) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die leuchtend gelben Korbblüten erheben sich über einer Rosette aus tief eingeschnittenen Blättern. Für deinen Naturgarten ist diese Art ein Gewinn, da sie eine ungewöhnlich lange Blütezeit bis in den Januar bietet. Davon profitieren seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Veilchen-Scheckenfalter (Melitaea varia). Die Pflanze ist ein unkomplizierter Überlebenskünstler für sonnige Plätze. Wenn du eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Art für trockene Standorte suchst, ist dieser Löwenzahn genau richtig für dich.
Die gelbe Ganzjahrestankstelle: Blüht zuverlässig von Mai bis Januar.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine lebenswichtige Tankstelle für Scheckenfalter wie den Ostöstlichen Scheckenfalter (Melitaea ornata) und Melitaea aetherie. Auch der seltene Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) sowie Vanessa virginiensis nutzen das Nektarangebot. Die außergewöhnliche Blütezeit von Mai bis in den Januar hinein macht ihn zu einer der wenigen verlässlichen Futterquellen im Spätjahr. Im Winter dienen die Samen als energiereiche Nahrung für einheimische Singvögel. Durch die Mykorrhiza-Anbindung im Boden fördert die Pflanze zudem die biologische Vielfalt unter der Erde. Damit unterstützt sie das gesamte ökologische Gleichgewicht deines Gartens.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der weiße Milchsaft in den Stängeln kann bei empfindlicher Haut Kontaktallergien oder Reizungen hervorrufen. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren, da dies zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jan
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Mittlere Löwenzahn (Taraxacum intermedium) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Österreich ist er indigen (heimisch) und wird oft als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft. Sein natürlicher Lebensraum sind trocken-warme Standorte wie Magerrasen. Charakteristisch sind der hohle Stängel mit weißem Milchsaft und die kräftige Pfahlwurzel. Die Pflanze lebt in Symbiose mit AM (Arbuskulären Mykorrhizapilzen – nützliche Bodenpilze), die ihr helfen, Nährstoffe aus kargen Böden effizient aufzunehmen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.