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Taraxacum jugiferum
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Wer Taraxacum jugiferum einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Korbblüten und der charakteristischen Blattrosette ist sie ein typischer Vertreter der Löwenzähne. In deinem Naturgarten spielt diese seltene Art eine wichtige Rolle als Nektarquelle für spezialisierte Falter. Besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Grison-Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von ihrem Angebot. Wenn du diese Pflanze bei dir ansiedelst, trägst du aktiv zum Erhalt einer gefährdeten Art bei. Schau doch mal genau hin, wer sich auf den goldgelben Blüten tummelt.
Seltener gelber Schatz: Eine Überlebenshilfe für gefährdete Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Nektarquelle für verschiedene Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Grison-Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die Blüten auf. Auch der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii), der Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) sowie Melitaea ornata und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wurden als Besucher dokumentiert. Die Samenstände dienen zudem Vögeln als winterliche Futterquelle. Durch die Mykorrhiza-Verbindung wird zudem das Bodenleben in deinem Garten nachhaltig gefördert.
Die Pflanze wird offiziell als nicht kindersicher eingestuft. Bitte berücksichtige dies bei der Standortwahl in deinem Garten, besonders wenn kleine Kinder dort spielen. Weitere spezifische Gefahrenhinweise oder Giftnotrufnummern liegen für diese seltene Art nicht vor, jedoch ist allgemeine Vorsicht im Umgang mit Wildkräutern ratsam.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Taraxacum jugiferum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird als indigen (einheimisch) eingestuft. In Deutschland ist sie so selten, dass sie auf der Roten Liste geführt wird. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft Xerothermrasen (trocken-warme Magerwiesen), wie man sie auch in ihren südeuropäischen Verbreitungsgebieten findet. Die Pflanze zeichnet sich durch eine Pfahlwurzel und eine bodenständige Blattrosette aus. Sie nutzt die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose, um die Nährstoffaufnahme aus dem Boden zu verbessern.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.