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Taraxacum opertum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer Taraxacum opertum einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Die Pflanze zeigt die klassischen, tief gelben Zungenblüten (einzelne Blütenblätter im Korb), wirkt aber oft etwas zierlicher als der gewöhnliche Löwenzahn. Im Naturgarten ist sie eine wertvolle Nischenpflanze, die Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) eine wichtige Lebensgrundlage bietet. Wenn du eine Vorliebe für Wildpflanzen hast, die ohne viel Zutun gedeihen, ist diese Art ein Gewinn für dein Beet.
Spezialisten-Magnet für seltene Scheckenfalter und sonnige Magerbeete.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine Schlüsselpflanze für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter wie der Graubündener Scheckenfalter (Melitaea varia), der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) suchen die Blüten aktiv auf. Auch seltene Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) profitieren vom Nektarangebot. Für den Spanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) stellt sie in wärmeren Lagen eine lebenswichtige Ressource dar. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstände eine natürliche Futterquelle für körnerfressende Singvögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der im Stängel und in den Blättern enthaltene Milchsaft (weißliche Flüssigkeit) kann bei Hautkontakt allergische Reaktionen oder Reizungen auslösen. Bei Verzehr größerer Mengen kann es zu Unwohlsein oder Bauchschmerzen kommen, weshalb Vorsicht bei kleinen Kindern und Haustieren geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Mediterranean
Taraxacum opertum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zählt zur Ordnung der Asternartigen (Asterales). Ursprünglich in Regionen wie Spanien beheimatet, hat sich die Art als Archäophyt (alteingesessene Pflanze) auch in Mitteleuropa etabliert. Sie zeichnet sich durch eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen) aus, die ihre Nährstoffaufnahme verbessert. Charakteristisch sind die grundständige Blattrosette und der hohle Stängel, der bei Verletzung Milchsaft (eine weißliche Schutzflüssigkeit) absondert.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.