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Taraxacum proclinatum
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer Taraxacum proclinatum sind die leuchtend gelben Koerbchenblueten (Blütenstand aus vielen Einzelblüten) und die tief gezähnten Blätter, die in einer dichten Rosette flach am Boden liegen. Diese seltene Loewenzahn-Art ist weit mehr als nur ein Beikraut; sie ist eine lebenswichtige Nektartankstelle fuer spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Amerikanischen Distelfalter (Vanessa virginiensis). Wenn du diesen Spezialisten in deinem Garten foerderst, schaffst du einen wertvollen Trittstein fuer den regionalen Artenschutz. Vielleicht ist diese kleine Wildpflanze genau das Detail, das deinem Naturgarten noch fehlt, um seltene Gaeste anzulocken.
Seltener Nektarspender: Ein Magnet fuer den Flockenblumen-Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist die Art eine essentielle Nahrungsquelle fuer verschiedene Scheckenfalter. Besonders profitieren der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sowie die Arten Melitaea aetherie, Melitaea ornata und die Gebirgs-Scheckenfalter-Art Melitaea varia. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) sucht die Blueten gezielt auf. Da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Pilzsymbiose) eingeht, traegt sie zur Stabilisierung des Boden-Oekosystems bei. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstaende eine wichtige Futterreserve fuer heimische Singvoegel, die die nahrhaften Samen aus den Fruchtstaenden picken.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie alle Loewenzahn-Arten enthaelt sie einen weißen Milchsaft (Pflanzensaft), der bei empfindlicher Haut Reizungen ausloesen kann und bei Verzehr groesserer Mengen zu Magen-Darm-Unwohlsein fuehrt. Im Notfall kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Dieser Loewenzahn gehoert zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland als indigen (einheimisch) oder Archaeophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) eingestuft. Er kommt natuerlicherweise auch im Mittelmeerraum wie in Spanien vor und ist in Mitteleuropa an trocken-warme Standorte angepasst. Die Pflanze lebt in einer AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen), was ihre Naehrstoffaufnahme verbessert. In Deutschland wird die Art auf der Roten Liste (Status D) gefuehrt, was ihre Bedeutung fuer die Erhaltung der Biodiversitaet unterstreicht.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.