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Taraxacum rutilum
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Typisch fuer Taraxacum rutilum sind die leuchtend gelben Korbblueten – ein Verbund aus vielen schmalen Zungenblueten – und die tief gezaehnten Blaetter in einer grundstaendigen Rosette. Als Art der Roten Liste 3 (gefaehrdet) ist sie eine echte Raritaet fuer deinen Garten, die aktiv zum Erhalt der Artenvielfalt beitraegt. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist sie eine lebenswichtige Nahrungsquelle fuer spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Maivogel (Euphydryas desfontainii). Mit ihrer Pfahlwurzel lockert sie zudem tiefere Bodenschichten auf. Wenn du diese Pflanze bei dir ansiedelst, gibst du einer bedrohten Wildart ein sicheres Zuhause.
Rote-Liste-Schatz: Leuchtend gelbe Bluetenhilfe fuer seltene Scheckenfalter.
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Dieser seltene Loewenzahn ist ein Magnet fuer bedrohte Insekten. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Maivogel (Euphydryas desfontainii) und Melitaea varia von seinem Nektar. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen ihn als wichtige Tankstelle. Die Samen dienen spaeter im Jahr verschiedenen Voegeln als Nahrung. Durch die AM-Mykorrhiza (eine spezielle Form der Wurzel-Pilz-Gemeinschaft) staerkt die Pflanze zudem die biologische Aktivitaet und Gesundheit deines Gartenbodens.
Bitte beachte, dass Taraxacum rutilum als nicht kindersicher eingestuft wird. Der enthaltene Milchsaft kann bei Kontakt zu Hautreizungen fuehren und ist bei Verzehr unvertraeglich. Sollten Pflanzenteile versehentlich gegessen worden sein, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Taraxacum rutilum gehoert zur Familie der Korbbluetler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. In Mitteleuropa gilt sie als indigen (einheimisch) oder Archaeophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) und ist heute aufgrund von Lebensraumverlusten auf der Roten Liste als gefaehrdet eingestuft. Sie siedelt bevorzugt in naturbelassenen, oft mageren Wiesenstandorten. Eine biologische Besonderheit ist ihre AM-Mykorrhiza (Arbuskulaere Mykorrhiza), eine Symbiose, bei der Bodenpilze dem Loewenzahn helfen, Naehrstoffe effizienter aus der Erde zu loesen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.