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Taraxacum sellandii
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Auch bekannt als: Taraxacum sellandii
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer Sellands Löwenzahn sind die strahlend gelben Korbblüten (Blütenstände aus vielen Zungenblüten) und die tief gezackte Blattrosette, die flach am Boden liegt. Als heimischer Korbblütler (Asteraceae) ist er ein unverzichtbarer Baustein fuer die Artenvielfalt in deinem Garten, da er bereits im zeitigen Fruehjahr Nahrung bietet. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern seine Blueten gezielt an. Mit dieser Pflanze machst du alles richtig, wenn du eine naturnahe Wiese anlegen moechtest, die Insekten aktiv unterstuetzt. Du holst dir damit ein Stueck echte Wildnatur direkt vor die Terrassentuer.
Fruehlings-Tankstelle fuer seltene Scheckenfalter und bunte Wildblumenwiesen.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren vor allem spezialisierte Schmetterlinge von dieser Art. Zu den wichtigsten Besuchern zaehlen der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt den Nektar im Fruehjahr. Die Samen dienen im Fruehsommer als wichtige Energiequelle fuer heimische Voegel wie den Stieglitz (Carduelis carduelis). Da die Bluetezeit im April beginnt, schließt der Löwenzahn die Nahrungsluecke zwischen den ersten Fruehbluehern und der sommerlichen Bluetenpracht.
Der Sellands Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft. Der in allen Pflanzenteilen enthaltene weiße Milchsaft (Pflanzensekret) kann bei Hautkontakt Irritationen ausloesen oder bei Verzehr zu Bauchschmerzen fuehren. Sollten Kinder groessere Mengen der Pflanze gegessen haben, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Sellands Löwenzahn gehoert zur Ordnung der Asternartigen (Asterales) und ist als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebuergerte Art) eingestuft. Er stammt urspruenglich aus Regionen wie Spanien, hat sich aber fest in unsere Wiesenlandschaften integriert. Sein natuerlicher Lebensraum sind frische (maessig feuchte) Standorte mit mittlerem Naehrstoffangebot. Morphologisch faellt er durch seine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) auf – eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die die Naehrstoffaufnahme verbessert. Als Lichtpflanze ist er perfekt an offene, sonnige Flaechen angepasst.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.