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Taraxacum trigonum
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Auch bekannt als: Taraxacum trigonum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Dreikantige Löwenzahn an seinen charakteristisch geformten, oft scharfkantigen Blättern und den leuchtend gelben Korbblüten. Als seltener Gast, der in Deutschland auf der Roten Liste steht, bereichert er Deinen Garten um eine echte botanische Rarität. Er dient als wertvolle Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Wenn Du diesen Überlebenskünstler bei Dir ansiedelst, leistest Du einen aktiven Beitrag zum regionalen Artenschutz. Probiere es aus und schaffe einen Rückzugsort für bedrohte Insekten direkt vor Deiner Terrassentür.
Rote-Liste-Rarität: Ein exklusives Buffet für bedrohte Scheckenfalter.
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Dieser Löwenzahn ist eine zentrale Lebensgrundlage für seltene Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Scheckenfalter wie der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Große Scheckenfalter (Melitaea aetherie) von seinem Nektar. Auch für den Spanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und den Amerikanischen Distelfalter (Vanessa virginiensis) ist die Pflanze eine wichtige Anlaufstelle. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza-Symbiose trägt er zur Stabilität des Boden-Pilz-Netzwerks bei. Im Spätsommer und Herbst dienen die flugfähigen Samen zudem kleineren Vögeln als ergänzende Nahrungsquelle.
Der Dreikantige Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft, da der enthaltene Milchsaft bei Hautkontakt Reizungen verursachen kann. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Falles ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Dreikantige Löwenzahn (Taraxacum trigonum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Deutschland als indigen oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft und kommt natürlicherweise auch in Spanien vor. Sein Lebensraum umfasst meist warme, trockene Standorte. Eine Besonderheit ist seine Lebensgemeinschaft mit AM (Arbuskulären Mykorrhizapilzen), die im Boden ein Geflecht bilden und die Pflanze bei der Nährstoffaufnahme unterstützen. Morphologisch fallen besonders die namensgebenden dreikantigen Merkmale der Blattabschnitte auf.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.