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Taraxacum undulatiforme
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind bei Taraxacum undulatiforme die charakteristischen, tief gezähnten und oft namensgebend welligen Blätter, die sich in einer dichten Bodenrosette anordnen. Dieser Löwenzahn ist weit mehr als nur ein Beikraut; er ist eine lebenswichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders seltene Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) fliegen die gelben Korbblüten gezielt an. Wenn du diesen heimischen Korbblütler in deinem Garten zulässt, förderst du aktiv die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
Überlebenshilfe für Scheckenfalter: Ein heimischer Spezialist für deine Wiese.
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Dieser Löwenzahn ist ein Magnet für eine Vielzahl spezialisierter Tagfalter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Grisons-Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) massiv von seinem Nektarangebot. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen die Pflanze auf ihren Routen. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine spezielle Form der Pilz-Symbiose, trägt die Art zur Stabilisierung des Boden-Ökosystems bei. Im Winter dienen die Samen als wichtige Energiereserve für heimische Singvögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Arten dieser Gattung kann der Kontakt mit dem weißen Milchsaft bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen. Achte darauf, dass Kinder die Pflanzenteile nicht verzehren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum undulatiforme gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Als indigen (einheimische Art) ist er vor allem in Österreich und Spanien verbreitet. Er besiedelt typischerweise Ruderalflächen (unbebaute Rohböden) und Magerwiesen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine spezielle Blattform aus, wobei die Blattränder oft unregelmäßig gewellt erscheinen, was ihn von herkömmlichen Wiesen-Löwenzähnen unterscheidet.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.