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Taraxacum vastisectum
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Auch bekannt als: Taraxacum vastisectum
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den tief und grob eingeschnittenen Blättern der Bodenrosette lässt sich der Grobschlitzige Löwenzahn (Taraxacum vastisectum) sofort erkennen. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Löwenzahn wirkt sein Laub fast schon architektonisch zerklüftet, was ihn zu einer spannenden Entdeckung im Rasen oder Beet macht. Für Deinen Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er im Mai eine wichtige Energiequelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) darstellt. Wenn Du ihm eine Ecke zugestehst, förderst Du aktiv die Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Überlebenswichtige Raststation für seltene Scheckenfalter im Wonnemonat Mai.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn eine unverzichtbare Tankstelle für seltene Tagfalter. Besonders Scheckenfalter-Arten wie der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Ätherische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen den Nektar im Mai intensiv. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) profitiert von dem energiereichen Angebot. Die Samen dienen im Spätsommer kleineren Singvögeln als Nahrung. Durch die frühe Blütezeit schließt die Art eine wichtige Lücke im Nahrungsnetz, bevor die Hochsommerstauden ihre Pracht entfalten.
Der Grobschlitzige Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft. Der bittere Milchsaft in Stängeln und Blättern kann bei empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen und bei Verzehr größerer Mengen Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Im Falle einer Aufnahme durch Kinder oder Haustiere ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taxonomisch gehört diese Art zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Als Archäophyt – also eine Pflanze, die bereits vor der Entdeckung Amerikas bei uns heimisch war – ist sie fest in das hiesige Ökosystem eingebunden. Er besiedelt bevorzugt frische (mäßig feuchte) Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Die Korbblüte besteht aus zahlreichen gelben Zungenblüten, die bei Sonnenschein öffnen. Trotz seiner Seltenheit, dokumentiert durch den Status 'D' (Datenlage unzureichend) der Roten Liste, ist er ein robuster Überlebenskünstler auf mittleren Standorten.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.