Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium dubium
Auch bekannt als: Zweifelhafter Klee, Fadenklee, Faden-Klee, Gewöhnlicher Kleiner Klee, Kleiner Klee
Artengruppe
77
Arten
interagieren
99
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen winzigen, dottergelben Blütenköpfchen lässt sich der Kleine Klee (Trifolium dubium) sofort erkennen. Diese färben sich bei der Fruchtreife braun und hängen dann wie winzige Hopfendolden herab. In deinem Garten ist er ein stiller Held, da er als wichtige Futterpflanze für die Raupen des Hauhechel-Bläulings (Polyommatus icarus) dient. Auch Spezialisten wie die Westliche Kuckuckshummel steuern seine Blüten gezielt an. Wenn du diesen Klee in deinen Rasen- oder Wiesenflächen zulässt, förderst du die Artenvielfalt auf kleinstem Raum. Er ist der Beweis, dass auch unauffällige Pflanzen eine große Wirkung für unsere heimische Fauna haben können.
Unverzichtbare Kinderstube für den Hauhechel-Bläuling und robuster Bodenverbesserer
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Kleine Klee eine wertvolle Ressource für verschiedene Insektengruppen. Besonders wichtig ist er als Raupenfutterpflanze für den Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus). An den Blüten kannst du Besucher wie den Hellen Erdhummel-Komplex oder die Westliche Kuckuckshummel beobachten. Auch die Gelbfühler-Wespenbiene (Nomada fulvicornis) und der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) nutzen den Nektar. Sogar Käfer wie der Düstere Schnellkäfer (Agriotes obscurus) sind regelmäßig auf der Pflanze zu finden. Im Winter bieten die vertrockneten Samenstände kleinen Singvögeln eine zusätzliche Nahrungsquelle.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.21 m
Standort: Er bevorzugt halbschattige Plätze im Garten.
Boden: Er gedeiht am besten auf frischen (mäßig feuchten) Böden und gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf).
Pflanzzeit: Die Aussaat oder Pflanzung erfolgt idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden offen ist.
Pflege: Die Pflanze ist extrem anspruchslos und verträgt regelmäßiges Mähen, falls sie im Rasen wächst.
Vermehrung: Er versamt sich meist zuverlässig von selbst.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) ist eine ideale Begleiterin. Beide Arten bevorzugen ähnliche Standortbedingungen auf frischen Wiesen und ergänzen sich optisch hervorragend durch das Zusammenspiel von gelben und blau-violetten Blüten.
Der Kleine Klee gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Er wächst bevorzugt auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern, oft als Archäophyt (eine Pflanzenart, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde). Morphologisch zeichnet er sich durch seine niederliegenden bis aufsteigenden Stängel und die typischen dreizähligen Blätter aus. Jedes Blütenköpfchen besteht aus nur etwa 5 bis 15 Einzelblüten, was ihn deutlich von seinen größeren Verwandten unterscheidet. Als Stickstoffsammler verbessert er zudem auf natürliche Weise die Bodenfruchtbarkeit.
1 Video zu Kleiner Klee (Artengruppe)

44 Arten interagieren mit dieser Pflanze
32 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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